Duttwilerbrücke: echt jetzt?!

huschi 3. März 2020

Hat sich hier ein Fahrrad-Hasser selbst verwirklicht? Mitten auf dem Veloweg steht seit gestern dieses Hindernis. Lastenradfahrer oder solche mit Anhänger wird das besonders freuen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies aus Gründen der Sicherheit tatsächlich notwendig gewesen wäre. Der Weg ist breit, die Signalisation von Weitem sehbar. Die Baustellentafel steht übrigens mitten auf dem Veloweg...

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23 Kommentare

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michael

28. Nov. 2025

Heute gerade mit dem Anhänger eingehängt bei der Barriere. Einfach nur sehr gefährlich hier. Platz für eine ordentliche Velospur neben der Autofahrbahn hätte es im Übermass.

Bearbeitet: 28. Nov. 2025, 19:19:24

its_coming

14. Juli 2022

This is very dangerous place. I don't know what they wanted to solve but they made it worse. Give the bikes the right clean bike lane!

pendler_oerlikon

25. Juni 2021

Und wieder einmal währe es sinnvoll es würde eine velospur und einen separaten fussgängerstreifen geben. So wie es das gestz längst vorschreibt!

bish bash bosh

18. Juni 2021

Hauptsache die Autos können mit 50km/h um die Kurve fahren.
Sorry, aber ich fasse dieses Viehgatter explizit als beabsichtige Demütigung auf. Nebenan auf der Strasse ist Tempo 50 zulässig. Die Strasse ist dafür ausgelegt. Man hätte den Veloweg problemlos so anlegen können, dass er konfliktfrei im selben Tempo fahrbar ist. Die zuständigen Verhinderer bei Kanton und Astra müssen endlich begreifen, dass das Velo für viele (mich zumindest) das Hauptverkehrsmittel ist und kein hobbymässiger Langsamverkehr.

Falls einige jetzt die böse E-Bike Keule zücken wollen: Meine Leistung kommt aus den Oberschenkeln. Und ja: Es ist für mich problemlos möglich die Duttweilerbrücke mit 45km/h + runterzufahren. Und ich will selbstverständlich keine Fussgänger oder allgemein andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Alles was ich will ist Chancengleichheit. Soll heissen, dass ich auf einem Veloweg in der gleichen Zeit ans Ziel kommen kann wie auf der Strasse.

Wenn ich das nächste Mal über die Brücke muss, fahre ich direkt von der Hohlstrasse auf die Strasse. Die Autos können sich dann bei ihrer Lobby bedanken, die zuverlässig jede vernünftige Lösung blockiert und schlussendlich verantwortlich für das Gitter ist.

dan

3. Nov. 2020

Hier die Meinung einer Velofahrerin zu diesem Schandfleck der Verkehrsplanung
https://youtu.be/w5xk_F87CkE

blister

28. Aug. 2020

Wann wird dieser Schandfleck endlich abgerissen? Fahre mittlerweile täglich auf die Autospur, dieses Hindernis ist einfach zu gefährlich.

blister

18. Sept. 2020

NEU: Randstein wurde abgefräst, jetzt kann man vor der Barriere kurz links ausholen auf der Autospur. Merkwürdig, aber eine Verbesserung, DANKE!

Kommt man mit einem Cargobike/Anhänger durch oder nicht? Falls nicht, würden wir bei der DAV/dem TAZ intervenieren.

dominik.ogilvie

5. März 2020

Diese Barriere ist mit einem Cargobike sicher nicht einfach zu befahren – sie ist deutlich enger als jene entlang der Josefwiese, beim Hardplatz oder beim Bhf. Hardbrücke.

Wir waren jetzt mit dem Cargobike da und haben getestet. Ging ziemlich easy-peasy. Mit einem Anhänger ist's wohl weniger einfach, aber auch machbar.

blister

4. März 2020

oh Mann! Das ist wortwörtlich nur noch Schikane. Ich habe es richtig genossen dort frühmorgens mit 45km/h um die Kurve zu flitzen. In Zukunft nehme ich hier einfach die Autospur. Es hätte absolut gereicht die Kurve dahinter etwas enger zu markieren für Velofahrer (Strassenbeschriftung). Ich würde sicher auch die Strasse nehmen, wenn es eine Plastikschikane hat. Aber mit dieser Stahlkonstruktion kommt bei mir einzig an: DU WIRST HIER STERBEN! Wieso soll sich die guten und durchschnittlichen Velofahrer immer schikanieren lassen nur weil paar Spackos und E-Bike Fahrer völlig unaufmerksam unterwegs sind? Das Ding gehört weggesprengt oder abgebunsenbrennert.

dominik.ogilvie

4. März 2020

Ah, nett dass Du dich meldest… Dir haben wir also diesen metallenen Mist zu verdanken? Hier mit 45 km/h um die Ecke zu brettern – auf das Trottoir notabene, das zur Primarschule Pfingstweid führt – ist jenseitig und verantwortungslos.

benjamin

4. März 2020

Mischzonen sind doof, ja das stimmt. Und solche Barrikaden sind total mühsam für Velos. Trotzdem haben sich Fahrer/innen von schnellen E-Bikes an die Verkehrsregeln zu halten und dürfen nicht mit Tempo 45 durch Mischzonen und Spazierwege brettern. Deinen Kommentar empfinde ich als frech und verantwortungslos.

blister

4. März 2020

1. Fahre ich da frühmorgens durch, da sind die Kinder noch weit weg. 2. Kann man sehr eng am Gitter entlang fahren und kommt so nicht in die Nähe der wartenden Fussgänger 3. Bin ich sicher nicht verantwortlich dafür, habe das weder in Planung gegeben, noch budgetiert, noch bewilligt oder gebaut. Wenn man bereits von oben Fussgänger sieht, dann bremse ich natürlich ab auf gutes Schritttempo...aber ich bleibe dabei: an dieser Stelle hätte man die Situation eleganter und velofreundlicher lösen können, als mit diesem Viehgatter.

helvetiazh

5. März 2020

@Blister: Du persönlich vielleicht nicht, aber ich habe etliche Idioten selber erlebt, die ohne Sinn und Verstand durch Fussgängergruppen gerast und mir dann entgegengekommen sind. Kleine Kinder oder Hunde kann man nicht sehen hinter der Mauer. Ich hab auch ein schnelles E-Bike, aber das brauchts da gar nicht, weil bergab kommen ja alle schnell daher, wenn sie nicht bremsen. Und manchmal stehen da sogar Taxifahrer oder sonstige Autos auf der Mischzone rum, es ist nicht selten viel zu eng. Wäre die Pfingstweidstrasse nicht eine halbe Autobahn, würde ich auch lieber dort fahren.

@HelvetiaZH: Die Pfingsweidstrasse ist keine halbe Autobahn, sondern tatsächlich Teil des Nationalstrassennetzes. Deshalb war Pro Velo damals, als sie geplant wurde, nicht einspracheberechtigt respektive wurde unsere Einsprache ohne jegliche inhaltliche Prüfung vom Tisch gefegt.

dominik.ogilvie

4. März 2020

Drei Fahrspuren fürs Auto – aber für die Velos nur ein halbes, verbarrikadiertes Trottoir?! — Ich habe 100% Verständnis für das Sicherheitsbedürfnis der Fussgänger, aber diese «Lösung» ist unter aller Sau. Diese Kreuzung muss sofort zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs saniert werden!

helvetiazh

5. März 2020

Wenn das noch aktuell ist, soll die Duttweilerbrücke ja in den nächsten Jahren saniert werden. Was auch immer das bedeutet, aber ich würde bessere (breite und getrennte) Velowege erwarten, die dem erhöhten Veloaufkommen auch gerecht werden. Was aber halt die Mischzone dann entlang der Pfingstweidbrücke nicht lösen wird.

Die Pfingstweidstrasse und damit auch diese Kreuzung, ist ein Teil des Schweizer Nationalstrassensystems. Das heisst: Hier ist das Bundesamt für Strassen Astra zuständig, vielleicht auch noch das Bundesamt für Verkehr BAV (weil: Tram=Eisenbahnrecht).
Viel Glück, hier eine deutliche Verbesserung für Fuss- und Veloverkehr zu erreichen, falls da mal was neues geplant wird. Weder Astra noch BAV sind nämlich besonders bekannt dafür, dass sie die Anliegen des "Langsamverkehrs" besonders hoch gewichten.
Das heisst nicht, dass sich Pro Velo nicht einsetzen wird, wenn es denn mal soweit ist. Aber eben, die Chance, damit Erfolg zu haben dürfte eher klein sein.

helvetiazh

14. März 2020

Ich wäre ja schon froh, wenn es auf der Brücke selber besser würde. Sprich, wenn dort Fuss- und Veloverkehr mehr Platz, geschützt von Lastwagen, die dort mit 50 drüberbrausen, bekämen. Bei der Quaibrücke war das ja auch möglich. Die Anschlüsse an die Pfingstweidstrasse sind dann wieder ein anderes Thema, aber es ist nicht lustig, wenn ein Brummi praktisch ohne Sicherheitsabstand an einem auf dem lachhaften Velostreifen vorbeibraust, weil er ja die Sicherheitslinie nicht überfahren darf.

zweiracabrio

4. Mai 2020

Ich befürchte, bei der Sanierung werden die Gehsteige für den Misch(t)verkehr verschmälert, damit noch eine MIV-Spur mehr dort reingequetscht werden kann.... :-/

helvetiazh

3. März 2020

Doch, leider war das nötig – ich habe mich selber (auf dem Velo aus dem Pfingstweidpark heraus kommend) schon einige Male aufgeregt, dass (vorallem Männer, sorry!) überhaupt nicht abgebremst haben und viel zu schnell um die Kurve geschossen kamen, obwohl sie gar nicht sehen konnten, ob es unten Fussgänger / Gegenverkehr hat. Nicht selten tummeln sich einige Fussgänger dort vor der Ampel, es ist oft platzmässig knapp und man muss einfach langsam sein. Ich finde die Massnahme zwar auch fragwürdig, eben auch für Lastenräder z.B., aber ich verstehe auch Fussgänger, die da unten immer fast übern Haufen gefahren wurden. Jetzt müssen wir alle halt dafür bezahlen, dass sich ein paar Doofe keine gute Bremsen leisten konnten. Solange wir Mischzonen haben, müssen wir einfach Rücksicht nehmen.

brummbaer

3. März 2020

Ich vermute mal, das hier ein paar vergessen haben ihre Bremse vor der Ecke zu betätigen und es zu schmerzhaften Begegnungen mit Fussgängern kam. Leider kommt dann halt auch mal so etwas dabei raus.