In der Stadt fühlen sich Motorrad- und Vespa-Fahrer wie Velofahrer.

looi 31. Aug. 2026

Jeden Tag kommt es auf den Velostreifen zu massiven gefährlichen Situationen: In der Stadt fühlen sich Motorrad- und Vespa-Fahrer wie Velofahrer.

Ich bitte um Kontrolle der folgenden Bereiche:
- Birmensdorferstrasse/Ecke Gutstrases
- Zweierstrasse bis Seebahnstrasse
- Lagerstrasse !!!! Und hier zu allem Übel der ungelöste Veloweg.

Am Freitag hat mich auf der Lagerstrasse ein Motorrad auf dem Veloweg gefährlich überholt. Ich wäre dabei fast hingefallen. Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel.

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20 Kommentare

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amateur

1. Sept. 2026

Bei den Motorrollern ist m.E. das Hauptproblem, dass die deutlich öfter zu schnell fahren als Autofahrys, und dabei - abgesehen von der Gefährdung - einen exorbitanten Lärmpegel an den Tag legen. Ihre Achillesferse ist, dass sie grösstenteils falsch parkiert auf Trottoirs rumstehen. Better call Saul, better call 117. Die sind verpflichtet, die wegzumachen.

erdbeertorte

31. Aug. 2026

Zum Foto: Wurde das TCS Banner bewusst so aufgehängt, dass es die Staupartizipanten lesen können?

amateur

31. Aug. 2026

Kann mich täuschen, aber nach meinem Eindruck hat sich während dieses Sommers die Zahl der Motorroller in Zürich mindestens verdoppelt. Das wird langsam zu einem echten Problem.

looi

31. Aug. 2026

Diese Einschätzung teile ich! Am Freitag hat mich ein hochmotorisierter Motorradfahrer auf dem Veloweg von rechts überholt, weil ich ihm anscheinend zu langsam war! Das ist lebensgefährlich und illegal – das ist ein echtes Problem.

erdbeertorte

31. Aug. 2026

Bis in Jahr 2024 gab bei uns in der Wohnüberbauung in der Tiefgarage leere Motorradparkplätze. Diese sind jetzt alle belegt und die überzähligen werden einfach neben oder vor das Auto gestellt.

hajdeni

31. Aug. 2026

Ich möchte zur Liste hinzufügen:
- Badenerstrasse stadteinwärts zum Albisriederplatz hin
- Badenerstrasse stadtauswärts zum Knoten Zurlindenstrasse
- Badenerstrasse stadteinwärts über die Seebahnstrasse hinweg (obwohl dort wirklich nur Velos und das Tram geradeaus dürfen).
- Birmensdorferstrasse stadteinwärts vor dem Lichtsignal Seebahnstrasse/Schimmelstrasse beim Bahnhof Wiedikon

dominik.ogilvie

31. Aug. 2026

Ich möchte ergänzen:
– Zollstrasse, Abschnitt Sihlquai–Louis-Favre-Platz
– Zollstrasse, Abschnitt Ackerstrasse–Langstrasse
– Neufrankengasse, stadtauswärts ab Langstrasse

Bearbeitet: 31. Aug. 2026, 10:57:58

erdbeertorte

31. Aug. 2026

- Binzmühlestrasse an etlichen Stellen

thomas bike

31. Aug. 2026

- Stadelhoferstrasse mit zweiteiligem Fahrverbot
- Hofwiesenstrasse, Schulstrasse und Edisonstrasse

Bearbeitet: 31. Aug. 2026, 17:01:04

helvetiazh

1. Sept. 2026

Wurde heute unten auf der Duttweilerbrücke fast von einem Vespafahrer gerammt, als der ganz unten auf einmal zwischen den stehenden Autos hervorgeschossen kam, um auf dem Velostreifen ganz nach vorn zu fahren. Als Velofahrer konnte man den nicht sehen kommen. Es ist einfach äusserst lästig und gefährlich, wenn die auf unserem Velostreifen herumkurven und sich als Velo fühlen. Sollen die halt ein Velo oder E-Bike kaufen... na ja viele von denen sind auch nur Schönwetterfahrer.

looi

3. Sept. 2026

Ja, und auch Schönwetterfahrer müssen sich an die Verkehrsregeln halten.

looi

31. Aug. 2026

Letzte Woche wollte ich Anzeige gegen mehrere Vespas und Motorräder erstatten, die fast in mich hineingefahren sind, als ich auf dem Fahrradweg unterwegs war. So etwas erlebe ich jeden Tag. Die Dame von der Kantonspolizei meinte am Telefon, eine Anzeige lohne sich nicht. Ausserdem müsse sie als Autofahrerin ja mittlerweile für die Radfahrer mitdenken, so wild, wie die fahren. Aha?! Als ich nachfragte, wie viele Unfälle zwischen Auto und Fahrrad es in der letzten Zeit gab, bei denen der Autofahrer getötet wurde, wurde sie still. Zur Erinnerung: Meine Anfrage betraf rechtswidrige Motorrad- und Vespa-Fahrer, die sich wie Fahrradfahrer benehmen.

Solange ein solches Mindset bei den Rechtschaffenden vorherrscht sind wir als Velofahrer einfach grundsätzlich im Nachteil!

Da lohnt sich keine Anzeige, sondern nur ein politisches Umdenken.

Als Radfahrerin, die jeden Tag Fahrrad fährt, fühle ich mich allein gelassen und hilflos. Wo werden wir denn sonst überhaupt ernst genommen?


Bearbeitet: 31. Aug. 2026, 08:48:32

simulant

31. Aug. 2026

So lange TeleZüri und andere nur über Velofahrende berichten, die bei Rot über die Ampel fahren und die politische Stadt sich keinen Deut für die flächendeckenden Gesetzesverstösse der motorisierten Verkehrsteilnehmenden interessiert, wird sich nichts ändern.

Ich bin für knallharte Repression im Verkehr in Züri. Meinetwegen auch gegen Velos, die bei Rot über die Ampel fahren (eine Saumode) - aber erst mal gegen den MIV, der hier in der Stadt schlicht nichts zu befürchten hat, wenn er diese vermeintlichen Kavaliersdelikte begeht, die in manchem Einzelfall und in der Summe sackgefährlich sind und eine massive Einschränkung der anderen Verkehrsteilnehmenden bedeuten.

Die lasche Einstellung der Stadt ist unsäglich. Irgendwie besteht da ein naiver Glaube, diese Laschheit führe zu einer Entspannung der Situation und es werde sich alles von selbst regeln.
Die Situation kann eh nicht noch unentspannter werden. Ohne dass im Verkehr klare Kante gezeigt wird, nehmen sich die Stärkeren, was sie kriegen können. Because they can.

zwitserfietser

31. Aug. 2026

Diese Aussagen sind ja komplett unseriös und verdrehen wieder die Tatsachen. Du willst Fehlverhalten von Motorradfahrern nzeigen und musst dir anhöhren, was andere Velofahrer falsch machen? Bitte was? Das würde ich bei der KAPO unbedingt weiterziehen!

hajdeni

31. Aug. 2026

Gleich noch eine Beschwerde gegen die Person einlegen, welche diese Aussage machte.

dominik.ogilvie

31. Aug. 2026

Die Polizei ist zur Aufnahme von einer diesbezüglichen Anzeige verpflichtet – insistieren lohnt sich. Ansonsten kann man dies auch schriftlich machen, direkt ans Stadtrichteramt oder die Staatsanwaltschaft (abhängig von erwarteter Bussenhöhe).

Dieses gefährlich-tolerierte Gebaren gibt es inzwischen flächendeckend in der Stadt. Inkl. dem invasiven 'RABR für Motorroller/-räder'!
Bald entdecken dies auch die Autofahrys!

maui

1. Sept. 2026

In den Medien; sei es Tele Züri oder Tagblatt wird gerne mal gegen die Velofahrer geschossen.
Ich mag mich kaum erinnern, dass auch mal ein Beitrag gegen Autofahrer die sich nicht an die Regeln haltet gebracht wird.


Das ist eindeutig eine Verzerrung der Tatsachen in Anbetracht, dass die Abstimmung über Sichere Velowege mit einer deutlichen Mehrheit angenommen wurde.

Verkehrsteilnehmer die sich nicht an die Regeln halten findet man unter allen Verkehrsteilnehmer !

zweiracabrio

1. Sept. 2026

Bei den Autofahris wird höchstens über die vielen Bussen berichtet, dass sie die Milchkühe der Nation seien etc.
Dabei lässt sich auch autofahrend die Bussehöhe einigermassen einkalkulieren, wenn man sich einigermassen an die Regeln hält.

Ausser sie fallen grad wiedermal über sich selbst her, wenns um Abstände auf Autobahnen geht - wobei auch hier andere Schuld an der Situatin seien und nicht die 90% der Ego-Autofahris alleine in ihrem Göppel - und Ähnlichem.

Bearbeitet: 2. Sept. 2026, 13:01:07

gwertul

2. Sept. 2026

Medien wollen halt nicht informieren, sondern möglichst viel Geld verdienen. Dazu braucht es Aufmerksamkeit, und die kriegt man mit Aufregern in der Zielgruppe - egal, ob die nun den Tatsachen entsprechen oder einfach gefülte Wahrheiten sind.