Für Fahrräder erlauben ?!

maui 29. Juli 2026

Ich glaube das war einer der ersten Posten überhaupt bei Bikeable.
Der Erfolg ist ausgeblieben.

In den Skandinavischen Länder wäre das schon längst freigegeben für Velo.
Warum geht das bei uns nicht ?
Ein Armutszeugnis und eine Schande sondergleichen !

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Die Öffnung der Spinne für Velos schafft mindestens so viele Probleme, wie sie löst. Namentlich für den Fussverkehr. Gerade auch die Situation beim Lift wäre superkritisch. Zudem verlaufen über die Spinne auch eingetragene Schulwege.
(Da kommt dann noch ein weiterer Faktor hinzu: Das Verhalten von zu vielen Velofahrenden gegenüber Schulkindern, z.B. auf VVR, führt nicht unbedingt dazu, dass solche Wege eher für den Veloverkehr freigegeben werden)

Eine gute Lösung auf Strassenniveau (Velo überall am Rand, bei jeder Ein-/Ausfahrt separat geregelt) liegt auf dem Tisch und hätte ursprünglich im Sommer 2026 umgesetzt werden sollen. Unterdessen ist daraus Herbst 2027 geworden, weil mehr Arbeiten nötig sind, als angenommen.

12 Kommentare

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kerstin

31. Juli 2026

Ich bin ja sehr gespannt, wie die gute Lösung auf Strassenniveau aussieht. Jetzt hatte man ein grosses Bauprojekt und die Situation hat sich nicht wesentlich verbessert bzw. es wurden neue Unklarheiten und seltsame Stellen geschaffen. Da verliert man schon langsam die Hoffnung, dass Probleme überhaupt erkannt werden. Zum Beispiel verstehe ich nicht, warum die Ausfahrt aus dem Kreisel an der Bucheggstrasse Richtung Osten so dermassen eng dimensioniert wurde, dass man praktisch eine Vollbremsung machen muss. Es sollte doch im Interesse aller liegen, dass Velos schnell von der Strasse kommen.

zh2000

30. Juli 2026

Ich bin auch klar gegen eine Öffnung der Spinne für Velos. Der Ausbau der Veloinfrastruktur muss zu Lasten des Autoverkehrs geschehen und sicher nicht zu Lasten des Fussverkehrs.

Schade, dass es mit den geplanten Verbesserungen auf der Strasse nicht endlich vorwärts geht. Diese ständigen Verzögerungen sind unsäglich!

Stadt Zürich

30. Juli 2026

Die Öffnung der Spinne für Velos schafft mindestens so viele Probleme, wie sie löst. Namentlich für den Fussverkehr. Gerade auch die Situation beim Lift wäre superkritisch. Zudem verlaufen über die Spinne auch eingetragene Schulwege.
(Da kommt dann noch ein weiterer Faktor hinzu: Das Verhalten von zu vielen Velofahrenden gegenüber Schulkindern, z.B. auf VVR, führt nicht unbedingt dazu, dass solche Wege eher für den Veloverkehr freigegeben werden)

Eine gute Lösung auf Strassenniveau (Velo überall am Rand, bei jeder Ein-/Ausfahrt separat geregelt) liegt auf dem Tisch und hätte ursprünglich im Sommer 2026 umgesetzt werden sollen. Unterdessen ist daraus Herbst 2027 geworden, weil mehr Arbeiten nötig sind, als angenommen.

hajdeni

29. Juli 2026

Viel besser als die Velos über die Spinne zu erlauben fnde ich eine Neuaufteilung der Verkehrsfläche am Boden. Spurabbau für Autos, Protected Bike Lanes und separate Lichtsignalphasen für Velos.

bikelover23

29. Juli 2026

Klar. Anderseits kostet das viel Zeit und Geld. Deshalb finde ich den Vorschlag mauis gut als express/temporäre Massnahme, bis die Lage am Boden verbessert wird.

hajdeni

30. Juli 2026

@bikelover23: Die Verbesserung der Situation für die Velofahrenden darf meiner Meinung nach nicht zu einer Verschlechterung der Situation für die Fusgänger und den ÖV führen. Sonst haben wir am Ende noch mehr Autos in der Stadt, welche das eigentliche Problem sind (weshalb auch in erster Instanz die Fussgänger auf die Überführung gebracht wurden).

simulant

29. Juli 2026

Es gibt verschiedene Widrigkeiten hier:
- Velos könnten ohne größeren Umbau nur im Mischverkehr über die Spinne geführt werden. Nirgends eine gute Idee.
- Die Geländer sind zu niedrig und bei Velounfällen nicht sicher.
- Die Auffahrt auf die Spinne ist insbesondere auf der Seite zur Hofwiesenstrasse super ungünstig.

Das beantwortet aber nur, warum das nicht passieren wird.
Warum die Veloführung auf Strassenniveau aber gefährlich und botchy (selbst bei der neuen Veloführung auf der Südseite) bleibt, erklärt das alles aber nicht.

- Blockierter Velostreifen durch MIV bei der Einfahrt in die Hofwiesenstrasse
- Kabelmast mitten auf der Velofurt entgegen den Auflageplänen
- Nordseite des Bucheggplatzes bleibt eine Velohölle.
- Ein- und Ausfahrt Tièchestrasse ebenso ein Alptraum.
- Was die Velostreifen wert sind, haben die Baustellenschilder gezeigt, die darauf in der letzten Woche abgestellt waren.

Gibt es dazu irgendeine Neuigkeit? Ist da noch etwas zu erwarten ausser das bald abgeschlossene Bauprojekt mit den kleinen eingebauten Flops?

maui

29. Juli 2026

Bei der Europabrücke sind die Geländer gleich hoch. Dort dürfen die Velos fahren.
Das Argument taugt schon mal nicht.

maui

29. Juli 2026

Zudem wurde das ja jetzt saniert, warum hat man da die Geländer nicht angepasst ??

bikelover23

29. Juli 2026

Erhöhter Geländer könnten ohne grosse Baustelle eingesetzt werden, oder? Mit 350 Mio CHF fürs Velo kann die Stadt es sich leisten, wenn es das blockiertes Problem ist. https://www.stadt-zuerich.ch/de/aktuell/medienmitteilungen/2025/02/350-millionen-franken-fuer-den-ausbau-des-veloroutennetzes.html

simulant

29. Juli 2026

Es ist eine Kombination von Gründen - klar könnte man das Geländer erhöhen. Löst aber sonst nix (Mischverkehr, Einbindung in die Veloverbindungen und Zufahrten).

bikelover23

29. Juli 2026

Ja Bitte! Der ganzer Bucheggplatz Autobahnring ist für Velos sehr unangenehm und es gibt nicht viele Fussgänger*innen auf der Brücke.