Keine Abfahrt ab Veloweg

michael 12. Mai 2022

Okay, es hat ein Schild, dass der Veloweg hier aufhört. Aber so wie der Ort gebaut ist drückt er aus: Hier kann ich nur geradeaus weiterfahren.

Auf die Strasse zu fahren ist an dieser Stelle sehr gefährlich. Ich muss um 180° zurück blicken. Und aufgrund der Verengung durch die Fussgängerinseln fahren die Automobile sehr eng am rechten Rand.

Eine Abfahrt in Fahrtrichtung, so wie entlang der Kasernenstrasse richtung Hauptbahnhof, wäre deutlich einfacher und sicherer zu befahren.

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8 Kommentare

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charming

21. Mai 2022

Die Antwort der Stadt-Verantwortlichen ist geradezu zynisch und befremdend! Es muss wohl zuerst etwas passieren damit die Priorisierung erhöht wird. Weil solche einfachen Lösungen nicht zeitnah umgesetzt werden können wegen dem Verwaltungs-Vorschriften-Dschungel dauert alles viel zu lange! Manchmal braucht es eben etwas intelligentes provisorisches als Übergangslösung!

berncommuter

16. Mai 2022

Wo jeder sieht, dass es gefährlich ist fahren auch nur die wenigsten Velo.

Stadt Zürich

13. Mai 2022

Für 2024 ist hier der Bau eines Zweirichtungsradwegs geplant.

lukasg

14. Mai 2022

Da haben wir es doch schon wieder. In mittlerer Zukunft ist irgendwann etwas Grösseres und Gutes geplant. Schön und gut. Darauf freuen wir uns. Die grosse Gefahr hier ist zwar erkannt, aber da es schon seit Jahren so ist, kann man es ja noch 2 weitere Jahre so (gefährlich) lassen.
Dabei wäre eine Sofortmassnahme so einfach und schnell umsetzbar. Die Tafel "Ende des Veloweges" um 100 Meter Richtung Escher-Wyss-Platz verschieben, eine ungefährliche Abfahrt auf den Velostreifen gestalten....und fertig.
Ich fahre oft dort vorbei und kann bestätigen, dass die Veloeinfahrt auf die Strasse genau da, wo die Autos mit 50 km/h (endlich nach dem HB etwas freie Fahrt) zwischen Randstein und Fussgängerinsel durchfahren, sehr gefährlich ist für die Velofahrer:innen.
Hier könnte man wieder einmal mit wenig Aufwand beweisen, dass man wirklich gewillt ist, die Sicherheit usw. für Velos zu erhöhen.
Der geplante Zweirichtungsradweg wird natürlich viel besser sein, aber einen solchen Gefahrenpunkt sollte man jetzt, wo er erkannt und beschrieben ist, nicht länger so lassen. Wer würde wohl sein 12-jähriges Kind alleine auf diese Strecke schicken? Wohl kein vernünftiger Elternteil. Mit einem solchen Kriterium sollte die Veloinfrastruktur aber geplant werden.

Stadt Zürich

16. Mai 2022

Es ist nie einfach und schnell. Die Tafel um 100 m zu verschieben bedeutet eine Verfügung, der Bau einer Furt ein Kredit und all das muss von ProjektleiterInnen gemacht werden, die in 10 Jahren 100 km Velovorzugsrouten (neben allen anderen Projekten) planen und umsetzen sollten.

Ausserdem gab es hier in den letzten 10 Jahren exakt 0 Unfälle mit Velobeteiligung.
Denn merke: Wo jeder sieht, dass es gefährlich ist, passiert häufig - nichts.

berncommuter

16. Mai 2022

Wo jeder sieht, dass es gefährlich ist, fahren auch nur die wenigsten Velo.

zuzuzuzu

21. Mai 2022

Bzw, wo jeder sieht dass es gefährlich ist, nehmen halt alle die illegale, aber weniger gefährlichere Lösung.

zuzuzuzu

21. Mai 2022

Ausserdem stimmt das mit der Unfallbeteiligung nicht, genau dort gab es 2015 und 2016 je einen Unfall mit Velobeteiligung, davon sogar einer mit Schwerverletzten!

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