Plus eine weitere unnötige Schwelle

lukasg 27. Feb. 2022

Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier eine (zwei) neue Schwelle gebaut wird.

Hier ist eine wichtige und viel befahrene Velo-Verbindung zwischen Albisriederplatz und Im Guet/Albisrieden.

Warum braucht es hier weitere Schläge auf die Speichen, den Rücken und die Handgelenke der Velofahrenden?

Hier ist eine Sackgasse für Autos, es ist ein Parkplatz für Friedhofsbesucher. Hier braucht es wirklich keine Schwellen. Und wenn schon, dann wäre ein Kissen (Schwelle mit ebenen Velodurchfahrten links und rechts) viel sinnvoller.

Warum nur kommt solches Wissen einfach nicht in den Köpfen von Strassenplanern an?

@ Stadt Zürich: Jetzt könnte man noch korrigierend eingreifen, die neue Schelle ist gerade im Bau! Danke fürs Korrigieren!

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6 Kommentare

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kril

8. März 2022

An dieser Stelle wurde offensichtlich entschieden, Sicherheit und Komfort der Zufussgehende höher zu gewichten als das Komfort der Velofahrende.
Ist das wirklich so abwegig? Meiner Meinung nach nicht.

Man kann sich zudem gut vorstellen, dass in einer solchen Umgebung überdurchschnittliche ältere und gebrechliche Zufussgehende unterwegs sind, die öfters Gehhilfen und Rollstuhle benutzen müssen. Entsprechend kann man gut argumentieren, dass auf ihrer Weg keine Kanten oder Absätze bestehen sollen. Entsprechend liegt die Anrampung, zur Trennung von sicheren und unsicheren Gehbereiche, quer zur Fahrbahn, wo halt unter anderem auch wir Velofahrende unterwegs sind.

Übrigens ist die Baustelle tatsächlich nicht eingetragen.
https://www.maps.stadt-zuerich.ch/zueriplan3/Stadtplan.aspx#route_visible=true&basemap=Stadtplan&map=&scale=2000&xkoord=2680723.336996785&ykoord=1247874.1560372056&lang=&layer=Baustelle%3A%3A47&window=&selectedObject=&selectedLayer=Baustelle&toggleScreen=1&legacyUrlState=&drawings=
Vielleicht weil es innerhalb des Friedhofs liegt und deshalb nicht das Tiefbauamt, sondern eine andere Abteilung der Stadt zuständig ist?
Das muss die Verwaltung etwas korrigieren.

zweiracabrio

9. März 2022

Vor dem Umbau gab es dort keine Schwellen, nun wird allen die Schwelle zugemutet, den Velos genauso wie auch den Gebrechlichen und Älteren, denn die Parkplätze sind rechts und links der Schwellen...

Ich bin auch der Meinung, mit einem Zebrastreifen hätte man mehr erreicht und insbesondere keine unnötigen Schwellenhindernisse für Rollatoren etc. geschaffen...

Stadt Zürich

28. Feb. 2022

Trottoirüberfahrten (das im Bild sieht danach aus) und Kissen (=Berliner Kissen) an denen man mit dem Velo rechts und links ungehindert vorbeifahren kann, haben unterschiedliche Zwecke: Trottoirüberfahrten unterbrechen die Strasse und geben den Zufussgehenden den Vortritt.
Kissen sind Elemente um den Verkehr abzubremsen.

Im vorliegenden Fall finden wir auf der Baustellenplattform des Tiefbauamtes kein Bauprojekt (oder der Spot ist zu ungenau verortet) und können deshalb nicht sagen, was hier weshalb gebaut wird.
Und zuletzt: Wenn die Bagger vor Ort sind, ist es längst zu spät für Projektanpassungen.

berncommuter

28. Feb. 2022

Was bringt ein städtische Veloteam wenn das nicht bei allen Eingriffen im Strassenraum mitreden darf?

lukasg

28. Feb. 2022

Vielen Dank für die schnelle Antwort, welche sicher gut gemeint ist von Euch.

Ich kann es aber nicht so stehen lassen:

Den Zufussgehenden könnte man hier auch durch einen Zebrastreifen den Vortritt geben. Das wäre erst noch um ein Vielfaches billiger als das, was hier gebaut wird. Nicht vergessen, hier ist nur eine Sackgasse für Autos, nur ein Parkplatzgelände, aber gleichzeitig eine wichtige Veloverbindung.

Der Spot ist sehr genau verortet. Es erstaunt mich wie BernCommuter, dass Ihr vom Velo-Team nichts davon wisst. Nochmals: Es ist eine wichtige Veloverbindung.

Und zu Projektanpassungen während des Baus: Es gibt den Spruch "Wer nicht hören will, der muss fühlen". Wenn also an Veloverbindungen herumgebastelt wird und vorgängig das Velo-Team nicht kontaktiert wird, dann muss man eben "fühlen", sprich auch während der Projektausführung sinnvolle Änderungen annehmen und mit einbeziehen. Und wenn so etwas Mehrkosten verursacht, dann lehrt es hoffentlich die velo-ignoranten Verantwortlichen, ein nächstes Mal alle beteiligten Stellen in die Planung zu involvieren.
Jetzt einfach zu schreiben, dass es längst zu spät sei, ist für mich zu "billig" (ich weiss schon, ich würde vielleicht an Eurer Stelle jetzt auch so antworten). Trotzdem könnte das Velo-Team sich bei den Verantwortlichen noch bemerkbar machen. Vielleicht kommt es dann ein anderes Mal besser.

erdbeertorte

11. März 2022

Ich kenne die Stelle nicht persönlich, nur ein Gedanke: bedingt ein Zebrastreifen nicht zwingend auch ein Trottoir, welches hier nicht vorhanden ist?