Velostreifen endet im nichts
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Der neue Velostreifen bei der Thiersteinerallee ist zwar super, endet vor der Haltestelle Heiliggeist aber leider im nichts. Velofahrens müssen dort warten bis wieder in den Verkehr eingefädelt werden kann. Für Autofahrende kaum ersichtlich.
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22 Kommentare
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23. Jan. 2022
Allenfalls hinter der Tramstation durch mit eine Trottoirüberfahrt/Veloweg wie an anderen Haltstellen auch? Direkt vor dem Coop Gebäude hat es noch genügend Platz für die Fussgänger, auch wenn wohl auf Privatgrund. Da liesse sich sicher Lösungen finden.
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edelfalter
23. Jan. 2022
Ja, natürlich, übers Trottoir bei der Tramhaltestelle. Ganz toll. Hauptsache weg von der Strasse, damit Velofahrer hübsch zusätzliche Konflikte mit Fussgängern provozieren können. Ausserdem ist genau diese Ecke sowieso meist illegal zugeparkt.
Das ist dieselbe Ideologie wie "Holländische Kreuzungen": Velofahrer sollen gefälligst die Strasse freihalten, damit der Autofahrer nicht gestört wird. Kann man ennet der Grenze selber besichtigen, wie toll das ist (ebenso die "Furten" von Kreiseln...)
Der 15er fährt dort wegen Autostau im Schrittempo, weshalb sollte ein Velovortritt ein Problem sein? Mal abgesehen davon bimmelt sich ein Trämmli den Weg eh frei, das tut der 16er den Berg runter bei der Heuwaage auch, obwohl er vortrittsbelastet ist. Scheint niemanden zu stören.
Das ist halt die Sache mit den Velostreifen: Dort ziehen nach der Brücke auch immer die Autofahrer zuerst nach rechts, bevor sie bremsen, weil sie vom Tram "überrascht" werden. Solange in der Verkehrsprävention der Basler Polizei nur Autofahrer sitzen, wird sich daran auch nichts ändern.
Lösungsvorschlag: Velopiktogramme zwischen den Schienen und Überholverbot signalisieren. Wer dort lang fährt (Stichwort Heiliggeist-Kreuzung) weiss sowieso, wie er Schienen umfahren muss. Er ist darauf angewiesen, dass Autofahrer nicht im dümmsten Moment überholen.
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veloglück
24. Jan. 2022
Auf dem Trottoir müsste entsprechend ein Velostreifen markiert werden wie an anderen Orten auch. Mir geht es nicht darum, die Autos zu bevorteilen. Jede Lösung hat seine Vorteile und Nachteile. Viele fühlen sich ungut bei diesen Haltestellen zwischen den Schienen zu manövrieren. Falls mal Gummifüllungen kämen, wäre dies ev besser. Vorteil der Umfahrung der Kaphaltestelle wäre auch, dass man dann das wartende Tram und allfällige Autostaus umfahren kann. Ob man nun an dieser Stelle sich wieder einfädeln muss, oder an der Kreuzung vorne macht wenig Unterschied. Daher sehe ich unter dem Strich die Umfahrung der Haltestelle für die Velos immer noch als die beste und sicherste Lösung an, die insbesondere von allen befahren werden kann.
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charta
25. Jan. 2022
@edelfalter: Ich habe noch eine Frage zu ihrem Lösungsvorschlag: Was soll das Signal Überholen verboten an dieser Stelle bewirken? Bevor sie mir aber eine Antwort geben, studieren sie bitte vorher die SSV Art. 26.
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edelfalter
27. Jan. 2022
Ich weiss, "Überholen von Velofahrern verboten" fehlt noch im Sortiment. Eine Sicherheitslinie würde natürlich genügen, aber da ich täglich sehe, dass selbst die Verkehrspolizei an der Klingelbergstrasse in der Kurve Velofahrer überholen muss....
Wenn man findet, die Velofahrer sollen die Kreuzung Heiliggeist umfahren können, könnte man die Alternativstrecken attraktiver machen. Etwa bei Hochstrasse und Laufenstrasse die Eingänge zumachen und damit keine Durchfahrt mehr für den motorisierten Verkehr. Kostet nicht viel, und die Anwohner wären vermutlich auch ganz froh.
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charta
2. Feb. 2022
@edelfalter: Eine Sicherheitslinie ist im Bereich der Haltestelle vorhanden.
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Pro Velo beider Basel
22. Jan. 2022
Merci Anina
Kannst du noch mehr Fotos schicken bitte, am besten per Mail an info@provelo-beiderbasel.ch, danke.
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anina
23. Jan. 2022
Hab noch ein paar gemacht, Mail folgt.
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michid
22. Jan. 2022
Optimalerweise wären Velofahrende in solchen Situationen vortrittsberechtigt und die Markierung würde das entsprechend anzeigen. Z.B. weisse Dreiecke auf der Fahrbahn an der Stelle wo der Velostreifen aufhört.
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charta
22. Jan. 2022
Diese Markierung (Kein Vortritt) würde dann allerdings auch für das Tram gelten.
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charta
22. Jan. 2022
@Anina: Haben sie einen Lösungsvorschlag? Wenn ja, dann bitte einen, der der SN entspricht.
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anina
23. Jan. 2022
Ich bin keine Verkehrsplanerin und eine perfekte Lösung hätte ich direkt der Verwaltung eingegeben. Aber ev. Könnte der Streifen breiter gemacht werden und bis zur Haltestelle weiter gezogen werden.
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charta
23. Jan. 2022
Der Radstreifen dort ist bereits breit genug mit 1.80m. Bei einer Fahrbahnverengung welcher breitenmässig keinen Radstreifen mehr zulässt, muss der Radstreifen 20m vor dem Beginn der baulichen Verengung enden.
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berncommuter
26. Jan. 2022
Hier werden Probleme eingereicht, nicht Gratisarbeit verrichtet. Such doch selber einen Lösungsvorschlag wenn du die Normen so gut kennst.
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charta
30. Jan. 2022
@BernCommuter: Das Problem hier ist, dass nach Lösungen gesucht wird für Probleme, welche nicht vorhanden sind, wenn man sich als Velofahrer korrekt verhält. Die Platzverhältnisse dort sind einfach nicht gegeben um den Velofahrer auf dem Trottoir hintendurch zu führen. Im Gegensatz zu ihnen machte Anina 2 Lösungsvorschläge was ich sehr begrüsse. Evtl. kommt ja auch mal ein guter Vorschlag von Ihnen für diesen Spot😏
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veloglück
4. Feb. 2022
@pamue: es hat schon genug Platz, wenn man auch die privaten Areale einbeziehen würde. Vor dem Coop Gebäude hätte es genügend Platz für die Fussgänger. Dann könnten die Velofahrer hinter den Bäumen und der Haltestelle durchfahren. Natürlich müsste man sich mit den privaten Landeigentümern absprechen, aber da dort bereits jetzt ein Durchgang ist, um zu den Läden zu kommen, könnte man ja mal fragen. Die Geschäfte hätten wohl nichts dagegen. An anderen Orten wird dies auch gemacht und das Trottoir führt über privaten Grund. Siehe ergänzte Bilder
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charta
5. Feb. 2022
@veloglück: Also nehmen wir mal das unwahrscheinliche an und Coop stimmt der Landabtretung zu. Wie sieht der weitere Verlauf aus und vor allem der Anschluss an die Kreuzung, damit der Velofahrer z.B. weiterhin nach links in die Güterstrasse abbiegen können. Auch würde der Wartebereich für Fussgänger bei den beiden Fussgängerstreifen überfahren werden. Da der Velofahrer beim Anschluss auf die Strasse kein Vortritt hat, befürchte ich, dass dieser Radweg selten benutzt wird, ausser von denjenigen Velofahrer die beim Coop einkaufen gehen.
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veloglück
12. Feb. 2022
@pamue: bin kein Verkehrsplaner, habe aber trotzdem mal eine Zeichnung gemacht, siehe Bilder. Im Prinzip braucht es die Fläche vor dem Coop gar nicht. Hinter den Bäumen hat es 1.8m Platz, das für den Velostreifen reicht. Die Tramstation ist knapp 3m breit, das reicht wohl für Tramstation und Fussgänger, auch kann zwischen den Bäumen gewartet werden. Der Fussgängerstreifen und die Tramstation müssten leicht verschoben werden. Hier ist man wohl nicht vortrittsberechtigt, aber das ist man auch nicht bei der jetzigen Situation, unabhängig davon, ob dies rechtlich auch so ist. Keiner wird aktuell ohne Zurückschauen auf die Fahrbahn zwischen den Schienen fahren. Nicht alle Autos lassen einem rein. Auch ist dass Linksabbiegen generell schwierig. Nach der Umfahrung müsste man dann in die Mitte der Kreuzung gelangen und vorher natürlich zurückschauen, wie es auf der eigenen Spur aussieht und ob man die Spur wechseln kann, was man ja aber sowieso macht. Zudem besteht die Chance, dass Fussgänger queren, dann müssen die Autos sowieso halten. Die rote Farbe und der Streifen über die Kreuzung ist wohl nur zulässig, wenn die Güterstrasse keinen Vortritt hat. Angesichts, dass es sich hier um eine Pendlerroute handelt, und auf der anderen Seite auch kein Vortritt wegen der Trottoirüberfahrt hat, könnte man sich das überlegen.
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veloglück
3. März 2022
Gibt es nun keine Kommentare zum Lösungsvorschlag?
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charta
4. März 2022
@veloglück: Zu ihrem Vorschlag den FGS leicht zu verschieben kann ich Ihnen folgende Rückmeldung geben: Gemäss Norm 40241 Absatz 18 sind FGS möglichst wunschliniengerecht in Bezug auf den zu querenden Fahrbahnabschnitt anzulegen. Abweichungen von der Wunschlinie von mehr als 10m sind zu vermeiden. Bei Knoten sind FGS auf der vortrittsberechtigten Strassen möglichst nahe bei der Verzweigung anzuordnen. Sie sehen, man kann nicht einfach mal einen FGS leicht verschieben. Kein Fussgänger würde diesen Umweg in Kauf nehmen und schliesslich neben dem FGS die Strasse überqueren. Das stehende Tram in der Haltestelle wurde bei ihrem Vorschlag auch nicht mitberücksichtig.
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veloglück
14. März 2022
Na gut, der FSG kann auch bleiben, siehe letztes Bild. Dann bleibt mehr Platz für das Tram. Das stehende Tram ist in grün eingezeichnet. Weitere Einwände?
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charta
15. März 2022
Ja. Ich denke, die Strassennetzhierarchie (Thiersteinerallee ist keine Hauptstrasse) erlaubt es nicht dem Tram aus der Güterstrasse den Vortritt zu entziehen. Somit darf auch kein Radstreifen über die Kreuzung markiert werden.
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