Randsteine und die Sehbehinderten

lukasg 28. Mai 2021

Bis jetzt war bei zu harten Randsteinen immer das Killerargument: Es braucht einige cm senkrechte Höhe, damit sich die Sehbehinderten orientieren können. Velos müssen die Schläge hinnehmen.
Dagegen darf man als Sehender doch nichts haben.
Hier an der Lagerstrasse, neu gebaut, existieren diese velofeindlichen Randsteine auch. Allerdings absolut absatzfrei sind die Randsteine da, wo Autos darüber fahren, mindestens jeweils über 10 Meter.
Kann mir dies jemand erklären?
Absatzfreie Randsteine wären eigentlich sinnvoller für Velos statt für Autos. Sie wären auch nur knapp 1 Meter (für Veloanhänger)

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3 Kommentare

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Stadt Zürich

1. Juni 2021

Es braucht nicht zwingend einen senkrechten Absatz, aber wenn er nicht senkrecht ist, muss er höher sein. Hier gibt es eine Übersicht, wo welche Randabschlüsse zum Einsatz kommen: https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/erhalten/standards_stadtraeume_zuerich/elementkatalog_auswahl/belaege_randabschluesse/randabschluesse.html

zweiracabrio

28. Mai 2021

Das mit den Randsteinen und Sehbehinderten von einer Behörde gehört zu bekommen, welche ihre Info-Tafeln z.B. fürs Sächsilüüte auf Kopfhöhe baut, ohne Ertastmöglichkeit mittels Stock, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Dass Sehbehinderte den Kopf wegen solchen Tafeln anschalgen scheint also voll ok zu sein, aber 50cm oder 1m etwas Abflachen zugunsten von Velofahrenden ginge nicht, ist mehr als schräg!

Nur komisch, dass es für Autos nun plötzlich möglich scheint, das mit dem Abflachen...

berncommuter

28. Mai 2021

Die Hierarchie ist klar: 1.MIV dann der Rest