Hauptverbindung St. Jakob nach Basel SBB

edelfalter 12. Juni 2020

Engstelle, aber dennoch Tempo 60. Nichts ausgeschildert für Velos, unmarkierte und unbeleuchtete Höpperli. Kaum Platz. Velos fahren links über Trottoir, wo dann nebst Fussgänger beidseitig Velos fahren....

Auch in Gegenrichtung stadtauswärts übrigens offensichtlich bundesrechtswidrig Tempo 60, obwohl Lastwagen ein- und ausbiegen. Passend wäre Tempo 30....selbst die Autobahnauffahrt ist mit Tempo 40 ausgeschildert.

Dieser Spot wurde in der Zwischenzeit verbessert.

13 Kommentare

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Sollte laut Polizei nun behoben sein. Wir sind froh um Rückmeldungen!

edelfalter

18. Juni 2020

Ja, jetzt ist ein winziges Schild mit "Velo schieben" drangeklebt. Ganz toll. Hauptsache, die Autofahrer dürfen weiterhin Feierabendverkehr drängeln und zwischendurch mal für 50 Meter auf 60 beschleunigen...

Schön wäre es, das Amt liest mit und fixt die Veloprobleme.

Bearbeitet: 25. Sept. 2024, 11:37:38

veloglück

20. Juni 2020

Das Fussgänger Schild hat eine "Velo schieben" Ergänzung erhalten. Ob diese noch nötig ist, ist fraglich, da ja sowohl der Fussweg als auch der neue Velostreifen wieder passierbar sind. Auf der Strecke vorher ist weiterhin eine Verengung aufgrund der Bauutensilien.

@edelfalter: Merci, an der Zufahrt zum Hexenweglein sind wir schon lange dran, teils mit Erfolg. Könntest du uns bitte eine Mail schreiben an beidebasel@pro-velo.ch? Sonst ufert das hier auf bikeable aus...

Das T60 muss hier klar weg. Für die Strecke vom Joggeli fordern wir schon lange DURCHGEHENDE Veloinfrastruktur. Hier schlafen die Behörden leider.

@neverending: das Ganze gerne konkreter! An all den Stellen waren und sind wir dabei, Verbesserungen zu erwirken, Feedback dazu von aussen und allg. neue Inputs können wir immer brauchen, und sei es nur, um zu merken, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

w.loss

16. Juni 2020

Ich wollte hier nur klarmachen, dass in Basel kein zusammenhängendes Velonetz existiert: egal von wo man kommt oder in welche Richtung man die Stadt queren will, nach spätestens ein paar Hundert Meter muss man entweder absteigen (Rheinsprung, praktisch die ganze Innerstadt) oder aufs Trottoir ausweichen (fehlende Velospur, Autos versperren die Durchfahrt) oder an einem Rotlicht anhalten (Regulierung des Autoverkehrs) oder gegen SUVs ankämpfen oder sich vor öffnenden Autotüren schützen (praktisch die ganze Stadt ist voll von parkierten Autos auf Allmend) etc. Ihr seid auf dem richtigen Weg, aber alle anderen nicht! Dass mit dem Veloring war unglücklich kommuniziert, vielleicht müsste man von Velonetz sprechen. Dass sich was tut (zB in Genf, wo rigoros Autospuren aufgehoben werden) stimmt optimistisch, aber bis das in Basel geschieht, werden wir wahrscheinlich nicht mehr Velo fahren, sondern mit dem Rollator unterwegs sein...

@neverending: Aus meiner Optik hat sich anlässlich der bevorstehenden Veloring-Abstimmung eine Armada von Velohatern aufgestellt. Allen voran der TCS und seine Mitglieder. Für den Autoverein, der sich mit den Carvelo2go in die Belange der Citylogistik bemüht, ginge die Veloring-Initiative 'zu wenig weit'. Zitat ende. Im Klartext: der TCS akzeptiert keine Reduktion der Seitenparkplätze zugunsten eines sicheren Veloverkehrs. Sich da beschweren wäre zielführender. ;-)

@edelfalter: Die Polizei sollte heute die Signalisierung anpassen gehen. Es ist klar, dass eine Umfahrung via Singerstrasse nicht in Frage kommt. Gerne kannst du dich wieder melden. Merci.

edelfalter

17. Juni 2020

Danke, mal schauen. Ich fahre inzwischen stadteinwärts meistens via Gellertstrasse und dann den Schleichweg beim Freien Gymnasium hoch. Sind halt zwei Minuten Umweg, aber die bummelt man auf dem direkten Weg auch oft genug bei der Autobahnausfahrt ab (dreimal direkt hintereinander Rotlicht, bis man links zum Hexenweglein abbiegen darf. Und dort stehen auch regelmässig Autos im Weg...).

Man könnte hier Velos auch direkt links abbiegen lassen, kostet den heiligen Autoverkehr halt eine Ampelphase. Bei "Veloinfrastruktur" muss ich immer an Deutschland denken, wo die Verbannung der Velofahrer auf das Trottoir eine traurige Realität ist (ebenso indirekte Linksabbieger), mit entsprechenden Rechtsabbiegeunfällen. Mit stärkeren Tempobeschränkungen könnte man sich wohl vie spezielle "Veloinfrastruktur" sparen...

w.loss

14. Juni 2020

Seit Jahrzehnten werden Velofahrer aus Muttenz kommend von der Stadt Basel auf diese charmante Art begrüsst. Ebenso freundlich ist der Empfang von Münchenstein/Dreispitz herkommend: Stichwort Münchensteinerbrücke. Oder vom Gundeli herkommen: Stichwort Peter-Merian Brücke/Margarethenbrücke. Oder von Binningen herkommend: Stichwort Hauptstrasse/Dorenbachkreisel. Oder von Allschwil herkommen, oder von St. Louis herkommen, etc, etc.

Sich von 30, 50 oder 60 nicht einschüchtern lassen. Einach deutlich mittig fahren. Velofahrer sind die Akademiker der Strasse, darauf haben PS-Junkies Rücksicht zu nehmen.