Menschen unter extremer Angst/Stress
Wurde heute tätlich von einem älteren Ehepaar angegriffen und übelst beschimpft als ich mit dem Velo langsam an dieser Stelle mit vielen Menschen vorbei fuhr. Ich bin abgestiegen, habe zugehört und ihnen versucht zu erklären, dass dies eine Mischzone für Fussgänger und Velofahrer sei. Leider ohne Erfolg. Auch wenn ich es völlig daneben finde, verstehe ehrlich gesagt den Stress aller hier, denn es gibt Essensstände mit Tischen, herumstehende Roller, andere Velofahrer, Bäume mit Vertiefungen von Pflastersteinen umrandet, Hunde an langen Leinen und eben viele Menschen die hier vorbei müssen. Es wäre eine temporäre Lösung einen klaren Weg für Fussgänger und oder Velos zu markieren oder ein Schild aufzustellen, dass die Mischzone für Fussgänger und Velofahrer anzeigt. Ich muss hier leider jeden Tag durchfahren und habe auch viele andere Konflikte beobachten können. Am frühen Morgen ist es OK aber zu Stosszeiten wirklich extrem gefährlich. Leider geht es nicht anders, ausser ich breche Verkehrsregeln.
Wurde dieser Spot verbessert?
Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.
Aber grundsätzlich stimmt die Feststellung schon: Ja, hier ist es schlecht für Velofahrende und für Fussgänger*innen. Es ist zu schmal und es hat von allem zu viel. Daran wird sich leider voraussichtlich so bald nichts ändern. Alle möglichen Optionen wurden geprüft und als nicht zielführend oder nicht machbar verworfen.
Kurz: So lange hier so viele Autos durchfahren, wird's für alle anderen nicht besser.
13 Kommentare
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Konto erstellenStadt Zürich
28. Sept. 2026
Wenn wir sehen, mit welcher Geschwindigkeit so mancher Velofahrer (gendern nicht nötig) beim Bürkliplatz auf der separierten Velospur zwischen all den Menschen zu Fuss, auf dem Velo und wie auch immer sie unterwegs sind durchbrettert, sind wir entschieden gegen den Vorschlag, das auch hier zu machen.
Aber grundsätzlich stimmt die Feststellung schon: Ja, hier ist es schlecht für Velofahrende und für Fussgänger*innen. Es ist zu schmal und es hat von allem zu viel. Daran wird sich leider voraussichtlich so bald nichts ändern. Alle möglichen Optionen wurden geprüft und als nicht zielführend oder nicht machbar verworfen.
Kurz: So lange hier so viele Autos durchfahren, wird's für alle anderen nicht besser.
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simulant
28. Sept. 2026
Diese Antwort hätten wir uns auch von Claude abholen können.
Erst mal bisschen Velo-Shaming (Velo-Tubeli sind unter anderem ein Resultat der unklaren Infrastruktur und Kommunikation - auch am Bürkliplatz!), also sind wir auch ein bisschen selber schuld.
Dann das Eingeständnis, dass das hier "schlecht" sei.
Dann die Zusicherung, dass "alles" geprüft wurde, mit dem Resultat, dass wir damit für den Rest des Jahrhunderts zu leben hätten.
OK, soweit so erwartbar. Jetzt überlegt Euch doch mal alle: Zwangsläufig eine kardinale Hauptverbindung für Velos (so wie für Autöli und Zufussgehende auch) - katastrophal (nicht) gelöst, bleibt für voraussichtlich noch Jahrzehnte so. Kein Plan, keine Lust, Schulterzucken, Aussitzen, Kanton ist schuld, Velotubelis sind schuld etc.
Wäre das mal ein Grund für eine Sondersitzung mit dem Kanton? Dass das so nicht geht? Irgendwas out of the box? Aber klar, in der Hilflosigkeit lässt sich prima leben.
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simonp
28. Sept. 2026
Kurz: solange dort keine Spur für den Autoverkehr abgebaut wird, wird sich die Verkehrsmenge an Autos sicher nicht von alleine reduzieren. Letztlich ist das eine politische Entscheidung: entweder plant man die Stadt weiterhin für das Auto, oder man plant für die Menschen und denkt die Situation neu und radikal, sodass der Mensch wieder im Zentrum der Planung steht.
Ansonsten zementiert man die Konflikte zwischen Fuss- und Veloverkehr für die kommenden Jahrzehnte.
Danke trotzdem für die Stellungnahme.
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thomas bike
28. Sept. 2026
Es sind in der Regel beim Bürkiplatz immer dieselben einzelnen Velofahrer (meistens Pendler oder Gümmeler), die zu schnell fahren.
Verfügt dort eine klare Geschwindigkeitsbegrenzung. Wenn Verwaltung oder EInsprecher*innen keine Geschwindigkeitsbeschränkung wollen, kann auch mit SVG Art. 32 Abs. 1 gearbeitet werden: Die Geschwindigkeit ist stets den Umständen anzupassen...
Anschliessend gibt es an dieser Stelle eine sinnvolle Aufgabe für die Velopolizei. Das muss während einem Monat möglichst im Dauerbetrieb und anschliessend mehrmals pro Woche gemacht werden.
Wenn das klappt, und davon bin ich überzeugt, kann die Markierungslösung auch beim Bellevue eingeführt werden.
Das kostet natürlich viel Geld und Personalressourcen, ist aber immer noch günstiger als ein grösseres Bauprojekt.
Die Markierungslösung ist auch viel schneller realisierbar als ein Spurabbau.
Und die Markierungslösung ist auf jeden Fall viel besser für Velofahrer*innen und Fussgänger*innen als der heutige Zustand.
Auch der geplante Abbau der Bratwurststände auf den Mischflächen beidseits der Quaibrücke wird helfen. Leider essen viele Politiker*innen lieber Bratwürste, als sich fürs Velo einzusetzen.
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umweltliteratur
28. Sept. 2026
Verstehe das Argument null. Weil sich Leute nicht an Regeln halten, muss es für alle konfus und konfliktbehaftet Scheisse bleiben? That's why we can't have nice things? Wie wärs einfach mal, wenn man in diesem Land nicht nur Regeln aufstellt, sondern auch die Einhaltung dessen durchsetzt, Gopferdammi? Von mir aus können wir da bei Velofahrenden anfangen, wenn es dann bei blind und eng überholenden MIVlern weiter geht.
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simonp
28. Sept. 2026
Diese Stelle ist wirklich unzumutbar. Der Slalom zwischen den Fussgängerinnen und Fussgängern ist äusserst mühsam und gefährlich. Hier kann nur Frust entstehen. Wie viele Jahre soll es noch dauern, bis endlich eine vernünftige Lösung gefunden wird? Dazu ist der Veloweg in beide Richtungen auch noch sehr knapp dimensioniert. Daneben hat der MIV vier Spuren, und das Tram verfügt über ein eigenes Trassee.
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benjamin
26. Sept. 2026
Mein aller erster Spot auf Bikeable im Mai 2018. Da werd ich schon fast nostalgisch
Limmatquai richtung Bellevue, kein Hinweis für Velos
Limmatquai richtung Bellevue, kein Hinweis für Velos
10. Mai 2018 – benjamin
Limmatquai 3, 8001 Zürich, Schweiz
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lee
26. Sept. 2026
Das Bellevue gehört neben den beiden Erfolgsprojekten Bahnhof Hardbrücke und VVR Baslerstrasse zu den absoluten Dislike-Stellen hier auf Bikeable. Meiner Ansicht nach nicht unbegründet... Einträge dazu unter anderem:
Aus Fame wird Shame - Velofahrer 1x in Luft auflösen bitte !
Velospur verschwindet
"Veloweg" Quaibrücke
Mich würde eine Antwort von Zuständigen der Stadt (nicht des Bikeable Teams) ech interessieren. Es gibt offenbar untragbare Stellen, die seit langer Zeit bekannt sind und bei denen NICHTS unternommen wird um das Debakel zu verbessern. Will die Stadt nichts machen, oder sitzen einfach nur Halbschlaue in den verantwortlichen Positionen?
Aus Fame wird Shame - Velofahrer 1x in Luft auflösen bitte !
8. Juni 2025 – maui
Utoquai 34, 8001, Zürich, Schweiz
Velospur verschwindet
22. Sept. 2017 – gocarlos
Quaibrücke, 8001 Zürich, Switzerland
"Veloweg" Quaibrücke
21. Sept. 2021 – roman andreas
Utoquai 2, 8001 Zürich, Schweiz
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simulant
26. Sept. 2026
Züri seit mittlerweile Jahrzehnten: 🙈
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maui
26. Sept. 2026
Nachher wird es auch nicht besser.... Velo -Hölle (A)-utoquai
Velo -Hölle (A)-utoquai
21. Aug. 2024 – maui
Utoquai 29, 8008, Zürich, Schweiz
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maui
26. Sept. 2026
Ich erlebe es in der Zürcher Innenstadt immer wieder: Ein sicherer Veloweg hört plötzlich auf und endet im absoluten Chaos einer Mischzone, in der wir uns als Velofahrende und Fussgänger gegenseitig im Weg stehen. Direkt daneben bleiben zwei Autospuren völlig unangetastet, was die absurden Prioritäten unserer Verkehrsplanung zeigt. Obwohl ich und viele andere dieses Problem schon x-fach gemeldet haben, passiert bei den zuständigen Stellen absolut gar nichts – für mich grenzt das an Inkompetenz oder reine Arbeitsverweigerung. Ich empfinde diese Untätigkeit als absolute Frechheit gegenüber uns Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, schliesslich haben wir die Initiative «Sichere Velorouten für Zürich» mit 70,5 Prozent Ja-Stimmen mehr als deutlich angenommen. Während die Interessen der Autofahrer wie eh und je speditiv durchgesetzt werden, wird unser klarer Volkswille beim Langsamverkehr einfach ausgesessen, weshalb ich fordere, dass die Stadt hier endlich eine durchgehende Veloroute realisiert.
Ernsthaft wie oft muss man den SELBEN posten melden bis ENDLICH mal was passiert ??
@ Stadt Zürich !
siehe auch ;
Aus Fame wird Shame - Velofahrer 1x in Luft auflösen bitte !
Velospur verschwindet
Aus Fame wird Shame - Velofahrer 1x in Luft auflösen bitte !
8. Juni 2025 – maui
Utoquai 34, 8001, Zürich, Schweiz
Velospur verschwindet
22. Sept. 2017 – gocarlos
Quaibrücke, 8001 Zürich, Switzerland
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olgaundfritz
28. Sept. 2026
Schade, dass man so konsequent die Arbeit verweigert. So werden weitere Abstimmungen folgen und den MIV weiter einschränken. Und wenn solche Beschlüsse erst einmal durch eine Abstimmung gekommen ist, muss es früher oder später umgesetzt werden. Die rechten Beamt:innen schaufeln so dem MIV selber ein Grab und versenken damit einen riesigen Haufen Geld.
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simulant
28. Sept. 2026
@olgaundfritz Fairerweise muss man sagen, dass hier (und an der Bellerivestrasse und anderswo) der Kanton der Hauptschuldige ist und alle möglichen Verbesserungen im Keim erstickt. Anti-Stau Artikel, Bullying der Kantonspolizei etc. Eigene Ideen vom Kanton sind erst recht nicht zu erwarten. Null.
Aber: Diese Umstände sind seit sehr lange bekannt - und mein Eindruck ist, dass die Stadt gegenüber dem Kanton zunehmend ungeschickt agiert. Ob in der Konfrontation (Neumühlequai) oder im Versuch einer Zusammenarbeit (ja, wo eigentlich?) - die Stadt vertritt uns Stadtbevölkerung gegenüber dem Kanton nicht gut. Ungeschickt, blauäugig, uns gegenüber oft pampig, einfallslos, unendlich langsam.
Wer müsste diesen Job in Verkehrsfragen machen? Hauptsächlich Leute im Departement von Karin Rykart. Tja.
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