Wegsperrung - Auflagen
Situation heute morgen:
Komplette Absperrung des Veloweges entlang der Bahnlinie. Zig Velofahrer:innen sind in diese Sackgasse geraten.
Es gab keine Vorsignalisation.
Ich habe die Leute vor Ort gefragt, ob es möglich wäre, das früher zu signalisieren.
Das kam bei denen überhaupt nicht an und waren nicht dialogbereit.
Daher die Frage in die Runde:
Gibt es eigentlich gewisse Auflagen, dass solche Sperrungen sinnvoll markiert werden sollten?
Wurde dieser Spot verbessert?
Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.
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15 Kommentare
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Konto erstellendominik.ogilvie
12. Sept. 2026
Gemäss Recherche sind Störungen des Veloverkehrs nur falls nötig, und nur mit dem Okay der DAV zulässig…
«Für Kraneinsätze (inkl. Baumschnitt) ist eine Mitteilung an die Dienstabteilung Verkehr notwendig. (…) Sie erhalten von uns, allenfalls mit Auflagen, eine Bestätigung per E-Mail.»
https://www.stadt-zuerich.ch/de/planen-und-bauen/baubewilligungen/bewilligungsprozess/baustellen-und-kraneinsaetze.html
«Primär wird angestrebt, Velos über die Baustelle zu führen, sollte der Fahrbereich komfortabel und sicher sein. (…) Erst wenn keine Veloführung über die Baustelle möglich ist, wird der Veloverkehr umgeleitet.»
https://www.stadt-zuerich.ch/misc/de/mitteilungsarchiv/medienmitteilungen/2013/05/130514a1.html
Allgemeine Bedingungen der Stadt Zürich für Tiefbauarbeiten, 2024:
«Der Fahr- und Fussgängerverkehr darf nur nach Absprache mit der Dienstabteilung Verkehr und der Bauleitung unterbrochen oder umgeleitet werden. Das Aufstellen von Signalen, Abschrankungen und Bauwänden ist jeweils mit der Dienstabteilung Verkehr und der Bauleitung abzusprechen. (…)
Die gute Befahrbarkeit des Baustellengebiets für Fahrräder muss gewährleistet sein. (Schlaglöcher vermeiden, Anrampen von Brückenplatten und Niveau-Unterschieden).»
https://www.stadt-zuerich.ch/de/planen-und-bauen/bauvorschriften-und-planerische-grundlagen/oeffentlicher-raum/unterlagen-fuer-bauunternehmen.html
«Eine Bewilligung zur Benutzung des öffentlichen Grundes zu Bauzwecken kann ausgestellt werden, sofern der Bauherrschaft kein Privatgrund zur Verfügung steht.
(…) Zeitlich begrenzter Güterumschlag ist hingegen für jeden Handwerker und Zulieferer erlaubt. Ein anschliessendes Parkieren wird jedoch nicht toleriert. Nicht mehr benötigte Fahrzeuge sind wegzustellen.»
https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/veranstaltungen-und-bewilligungen/gewerbe-und-maerkte/baustelleninstallationen-und-verkaufscontainer/baustelleninstallationen.html
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dominik.ogilvie
11. Sept. 2026
Mehrtägige Strassensperrungen im Rahmen von Bauvorhaben müssen als temporäre Verkehrsvorschriften vom Sicherheitsdeprtement bewilligt und im Amtsblatt publiziert werden. Auch für kürzere Sperrungen gibt es Vorschriften – einfach ein Flatterband quer spannen genügt wohl nicht.
Gerne nächstes mal bei Nummer 117 nachfragen, ob das so bewilligt wurde.
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simulant
11. Sept. 2026
@dominik Du hast doch ein wenig Einblick in Politik und Verwaltung. Trotz X Spots betreffend Baustellen aller Art gibt es hier keinerlei grundsätzliche Reaktion der Stadt dazu. Kein Konzept, keine Regeln, keine Durchsetzung - so scheint es. Im Vergleich zu echten Velostädten (nicht nur Utrecht und CPH) ist Züri finsterstes Mittelalter. Was läuft da schief? Wer macht seinen Job nicht?
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nadisna
11. Sept. 2026
Hier ein Beispiel für eine super lasche Antwort letztes Mal, als die Umleitung gesperrt wurde ohne Signalisation:
https://www.zueriwieneu.ch/report/82145
züri wie neu wird ua. von der Polizei bearbeitet, und die interessiert es wenig bis nicht.
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dominik.ogilvie
12. Sept. 2026
@simulant: «Auch die Veloführung muss trotz Bauarbeiten sicher, durchgehend und klar bleiben», erklärte Stadtrat Daniel Leupi schon anno 2013.*
Ich würde sagen, seither hat sich die Situation zwar verbessert, aber sehr ungleichmässig – es gibt Baustellen, wo sehr vorbildlich ans Velo gedacht wird, und solche wo man seines Lebens nicht sicher ist.
Diese Diskrepanzen kann ich mir nur damit erklären, dass die Vorgaben zur Veloführung bei Baustellen zu grossen Interpretationsspielraum lassen, und es folglich von spezifischen Gebietsmanagern bei der Dienstabteilung Verkehr und der Bauleitung abhängt, wieviel Augenmerk Radfahrer:innen bekommen.
Dass kein Leitfaden zum Thema auffindbar ist, dürfte Teil des Problems sein. (Es gibt ein Merkblatt «Hindernisfreie Baustellenpassagen», doch darin kommt das Velo nicht vor.)
* https://www.stadt-zuerich.ch/misc/de/mitteilungsarchiv/medienmitteilungen/2013/05/130514a1.html
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simulant
12. Sept. 2026
Danke für die aufwändige Recherche! Das bestätigt meinen Eindruck, dass es vielleicht vereinzelt (und vor 13 Jahren) guten Willen gibt, aber nichts Handfestes.
Alles irgendwie, nichts geregelt, egal.
Und hier auf bikeable dröhnendes Schweigen dazu.
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brummbaer
14. Sept. 2026
Das Problem ist das die Vorgaben und Vorschriften, halt auch nicht Kontrolliert werden. Weil Repression und Repression ist Pfui. Sehen wir ja tagtäglich im Verkehr.
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umweltliteratur
10. Sept. 2026
Was bei vielen Planenden einfach noch nicht im Schädel zu sein scheint, ist, dass "unwichtige Nebenstrassen" nicht selten die Hauptstrassen der Velofahrenden sein können.
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simulant
10. Sept. 2026
Baustellen in Züri, die Velos betreffen: Keine Regeln, kein Konzept, kein gar nix.
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zwitserfietser
10. Sept. 2026
Das ist ist wirklich überall eine Katastrophe. Es braucht Sperrungen für gewisse Arbeiten, ganz klar, aber dann signalisiert den Mist anständig. Bei Autofahrern würde sich so einen Mist niemand trauen, weil es ziemlich sicher eskalieren würde.
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butterbrot
10. Sept. 2026
Das würde mich doch auch noch interessieren.
Bin da auch schon öfters in eine Sackgasse geraten (unter anderem hier: Gesperrter Radweg)
Ich hab ja schon Verständnis für Sperrungen, Verengungen etc. aber man könnte solche Sachen ja wirklich so früh Markieren dass man nicht umkehren muss.
Oder noch besser - einen kleinen schmalen Weg für Velo & Fussgänger findet sich imho überall wo auch ein Wille wäre (und dann so Signalisieren dass man nicht Illegal unterwegs ist).
Das sollten die Verantwortlichen einfach so machen wie sie es mit dem Auto gerne hätten und gut ist. Da ist es völlig klar dass man die Strasse nicht einfach so mittig sperrt und alle Autos wenden lässt.
Gesperrter Radweg
21. Apr. 2026 – butterbrot
Luberzenstrasse 9, 8953, Dietikon, Switzerland
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maui
13. Sept. 2026
Baustellen in Züri, die Velos betreffen: Keine Regeln, kein Konzept, kein gar nix.
Leider muss ich das bestätigen. In den meisten Fälle ist das so - das Konzept schein zu sein : Hier ist gesperrt - Du bist mit dem Velo unterwegs, tja Pech, musst selber schauen wie du jetzt weiterfahren kannst.....
Es wäre sicher nicht verkehrt wenn man den Druck auf die zuständige Stelle etwas erhöhen würde !
Es sind leider keine Einzelfälle, sondern ein Systematisches Versagen seitens Behörden.
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simulant
13. Sept. 2026
@maui Ich kann mir vorstellen, dass nicht mal klar ist, was die zuständige Stelle ist.
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dieghe
10. Sept. 2026
Stellt euch vor, das wäre auf einer Hauptstrasse für Autos
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michid
10. Sept. 2026
Astra bridge...
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