VVR 2027?

vélolikom 2. Sept. 2026

Wow, geben die PP-Nostalgiker langsam endlich auf? Dürfen wir 2027 mit der Umsetzung rechnen? Es sollte ja mindestens der Rhythmus von zwei neuen Abschnitten jährlich eingehalten werden. Weniger wäre eine nicht hinnehmbare Verlangsamung.

5 Kommentare

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zweiracabrio

3. Sept. 2026

Solange fast 70% des Strassenraums dem motorisierten Verkehr gewidmet ist - 64% Strassen und 5% Parkplätze auf öffentlichem Grund (ohne Parkhäuser und privatparkplätze), der einen Anteil von 25% der Verkehrsleisung umfasst und gerade mal 3% dem Veloverker, der 8% der Verkehrsleistung erbringt, ist es durchaus legitim, dass etwas mehr Platz zugunsten des Veloverkehrs abgezwackt wird.

Strassenparkierten Autos wir mehr Abstellfläche gegönnt als dem Veloverkehr insgesamt!

https://www.srf.ch/news/schweiz/strassenflaechen-im-vergleich-parkplaetze-schlagen-velostreifen-wem-gehoert-die-strasse

dieghe

3. Sept. 2026

Hier noch die Doku: https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/verteilkampf-im-verkehr---welche-strasse-fuehrt-in-die-zukunft?urn=urn:srf:video:407ece0c-86a6-45cf-a45e-45713b72c208

hajdeni

3. Sept. 2026

Gemäss den Unterlagen und den publizierten Verkehrsvorschriften ist auf der gesamten Strecke kein Parkverbot erlassen.

https://www.stadt-zuerich.ch/de/planen-und-bauen/projekte-und-ausschreibungen/oeffentliche-ausschreibungen-auflage/ausschreibungen-im-strassenraum/oeffentliche-planauflagen/planauflage-info.html?id=14841

Es würde mich wundern, wenn der MIV dann nicht einfach dem Zaun entlang die VVR zuparkieren würde, da wo gemäss Gewohnheit doch Parkplätze waren.

Per se verboten erscheint mir parkieren auf dieser Nebenstrasse (was die Vulkanstrasse ist) nicht. Da muss nur ein Auto vorbeifahren können, was gegeben sein dürfte.

Bearbeitet: 3. Sept. 2026, 14:47:34

dominik.ogilvie

3. Sept. 2026

Dass der Widerstand kollabiert, ist wünschbar und durchaus möglich – zumal es selbst die federführende Kampftruppe der Autolobby, der Gewerbeverband bereits letztes Jahr angetönt hat:

«Lieber wäre uns aber ein genereller Leitentscheid eines Gerichts, inwiefern der Ausbau der Veloroute die Parkplatzsituation betreffen darf», sagt die Nationalrätin [und damalige GVZ-Präsidentin Nicole Barandun]. Denn: «Wir können und wollen nicht gegen jeden einzelnen Abbau ankämpfen.» https://www.blick.ch/politik/parkplatz-kahlschlag-in-zuerich-einwohner-koennen-auto-schon-mal-auf-ricardo-stellen-id21906422.html

Gemäss Verlautbarungen gibt es keine Rekurrenten, welche bis vor Bundesgericht gehen wollen – aus Angst vor einem allesentscheidenden Leiturteil. Doch selbst bis vor Verwaltungsgericht werden die meisten VVR-Fälle nicht gezogen, weil die Entscheide der Vorinstanzen dafür keinen Anlass boten. (Vor Verwaltungsgericht hängig sind allerdings die VVR Ackerstein-/Riedhofstrasse und Oerlikonerstrasse/Stettbach, wo die Urteile bald fallen sollten.)

Ich vermute, das wenig forsche Vorgehen der Stadt punkto Umsetzung hat auch damit zu tun, auf der rechtlichen Ebene keine Angriffspunkte zu bieten.

zh2000

2. Sept. 2026

Angeblich sind die Verzõgerungen ja allesamt wegen den Rechtsmittelverfahren und das Tiefbauamt könnte eine Vielzahl an VVR-Kilometern sofort umsetzen.

Jetzt zeigt sich, was diese Aussagen von Simone Brander tatsächlicht Wert sind und wie schnell das Tiefbauamt in der Realität ist...!

Hopp hopp!

Bearbeitet: 2. Sept. 2026, 12:11:27