Übermässiges Parkieren von Motorrädern auf dem Trottoir führt zu Konflikten

akbaae 7. Aug. 2026

An schönen Tagen parkiert eine grosse Anzahl Motorräder/Scooter auf dem Trottoir am Mythenquai. Es sind so viele, dass der Zugang zum Fussgängerbereich blockiert wird. Dadurch werden Fussgängerinnen und Fussgänger auf den Veloweg geleitet.
Der Veloweg ist angesichts des hohen Velosaufkommens ohnehin schon eng. Wenn sich nun auch noch Fussgänger darauf befinden, erhöht das das Risiko von Unfällen oder Konflikten erheblich.
Ich schlage daher eine bessere Bodenmarkierung vor, damit klar ersichtlich ist, dass es sich hierbei nicht um einen Parkplatz handelt, und/oder für den Sommer zusätzliche Autoparkplätze in Motorradparkplätze umzuwandeln.

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6 Kommentare

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gravelrider

7. Aug. 2026

Meiner Meinung nach fehlen sowohl Töff- wie auch genügend Veloparkplätze am Mythenquai. Naheliegend wäre, einen Teil der gefühlt 50 Auto- und Carparkplätze entsprechend umzuwidmen.

bikelover23

7. Aug. 2026

Ja Bitte. Bussen wirken nicht aber das ist die Lösung. 1 Auto = 10 Velos = 10 Trottis = 5 Motorräder.

Bearbeitet: 7. Aug. 2026, 11:52:20

samuvelo

7. Aug. 2026

Parkierte Motorräder und Vespas auf dem Trottoir sind m.E. überall in der Stadt ein zunehmendes Unding.

Art 41 Abs 1bis regelt m.E. ziemlich deutlich, dass ausser Velos nichts auf dem Trottoir parkiert werden darf.

Die Stadtpolizei büsst konsequent nicht, ich hatte schon diverse Gespräche dazu mit den Kontrollierenden. Darf die Polizei hier tatsächlich Ermessensspielraum walten lassen? Vielleicht müssten tatsächlich halt, wie oben vorgeschlagen, auch einige Autoparkfelder für Töff umgewidmet werden (brauchen die auch Dauerparkkarten?)

@veloteam: Könnt ihr zugunsten der Zufussgehenden diese Debatte mal bei der DAV anstossen. Die Dinger beeinträchtigen oft auch Sicherheit von Kindern (wenn sie zB nahe von Einfahrten stehen und so die Sichtbarkeit behindern)

Bearbeitet: 7. Aug. 2026, 09:33:17

amateur

7. Aug. 2026

Es sei nochmals daran erinnert, dass der Ombudsmann 2024 diese Praxis klar kritisiert hat (siehe dessen Jahresbericht 2024). Vielleicht hilft das bei der Argumentation @veloteam

"Autos und Velos werden systematisch kontrolliert, Motorräder hingegen nicht. Sachliche Gründe für diese Ungleichbehandlung sind für den Ombudsmann nicht ersichtlich."
(...)
"Der Ombudsmann fragt sich, ob diese zufällig und willkürlich erscheinende Ungleichbehandlung wirklich politisch gewollt ist. Das Resultat der aktuellen Kontrollpraxis ist, dass fehlbare Motorradfahrer*innen von deutlich weniger engmaschigen Kontrollen profitieren als die Velo- und Autofahrenden, ohne dass dafür sachliche Gründe erkennbar sind. Sollten die Verantwortlichen diese Lücke schliessen wollen, müssten dem Kommissariat KRV allerdings genügend zusätzliche Personalressourcen für die Motorradkontrollen zur Verfügung gestellt werden, damit das Kommissariat die Zusatzaufgabe auch wirklich erfüllen kann. "

samuvelo

7. Aug. 2026

Merci @amateur für den Kommentar. War mir nicht bekannt/bewusst.

@DAV: Dass ihr (zu) wenig Ressourcen dafür habt, kann ich mir vorstellen. Dass aber das bestehende Personal aber weiterhin explizit die Motorfahrräder von den Kontrollen ausnimmt, ist aber vor diesem Hintergrund für mich schon etwas irritierend.

hajdeni

7. Aug. 2026

Zudem: Wenn man die Mitarbeitenden der Kontrolle ruhender Verkehr fragt, dass sie kontrollieren sollen, dann müssen sie. Manchmal tun sie so, als ob nicht, aber kurz insistieren hilft dann. Einfach unsäglich, dass man fragen muss…