Gefährliche Engstelle direkt nach dem Kreisel – Chamerstrasse Rotkreuz

voltshift 5. Aug. 2026

Wenn man von der Chamerstrasse in den Kreisel einfährt, ist alles normal:.Die Breite reicht für ein Auto und ein Velo, die Linienführung ist klar, und der Kreisel funktioniert wie jeder andere.

Doch am Ausgang des Kreisels passiert etwas völlig Unlogisches. Auf der rechten Seite steht plötzlich eine gemauerte Engstelle, vermutlich als Fussgängerschutz gedacht. Diese Verengung existiert nur am Ausgang, am Eingang gibt es keinerlei bauliche Schutzmassnahme, obwohl dort ebenfalls Fussgänger queren.
Das heisst, am Eingang ist es breit genug für Fussgänger, aber am Ausgang wird die Fahrbahn künstlich verengt.

Diese Konstruktion erzeugt eine regelrechte Falle für Velofahrende:
Wenn ein Auto im Kreisel neben einem fährt und – wie leider oft – widerrechtlich überholt, wird man genau in diese Engstelle gedrückt. Durch die abrupt reduzierte Breite hat man dort keinen Raum, um auszuweichen oder sich zu schützen.

Die Kombination aus normal breitem Kreisel und anschliessender, völlig unnötiger Verengung macht diese Stelle hochriskant.

Bitte diese Stelle dringend entschärfen – z. B. durch bauliche Anpassung oder eine klare Veloführung am Kreisel-Ausgang.

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Der Spot wurde geprüft: mit der Massnahme soll eine Ablenkung der Autos erreicht werden resp. dass diese den Kreisel nicht gradlinig und schnell durchfahren können. Die Fahrstreifenbreite in der Ausfahrt resp. auf Höhe des Fussgängerstreifens ist mit rund 4.5 Metern normgerecht. Es wird bewusst nicht angestrebt, dass sich Autos und Velos gleichzeitig in der Ausfahrt befinden. Hierzu sind Velofahrende angehalten im Kreisel möglichst in der Mitte der Fahrbahn zu fahren (damit sie nicht überholt werden) - am rechten Rand zu fahren macht nur Sinn, wenn sie die erste Ausfahrt nutzen.
Eine Verbesserung der Situation entlang der Chamerstrasse ist mit dem Bau einer von der Strasse abgesetzten Veloinfrastruktur In den Jahren 2029/30 vorgesehen.

6 Kommentare

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schilli

19. Aug. 2026

Ich befahre auf meiner Pendler-Strecke beide genannten Kreisel und fühle mich in jenem von Rotkreuz sicherer.
Der früh beginnende Radstreifen auf der Allmend suggeriert Sicherheit für Radfahrende, doch dies ist nicht so, da die meisten Lenkenden von zweispurigen Fahrzeugen den Radstreifen schneiden.

Kanton Zug

18. Aug. 2026

Der Spot wurde geprüft: mit der Massnahme soll eine Ablenkung der Autos erreicht werden resp. dass diese den Kreisel nicht gradlinig und schnell durchfahren können. Die Fahrstreifenbreite in der Ausfahrt resp. auf Höhe des Fussgängerstreifens ist mit rund 4.5 Metern normgerecht. Es wird bewusst nicht angestrebt, dass sich Autos und Velos gleichzeitig in der Ausfahrt befinden. Hierzu sind Velofahrende angehalten im Kreisel möglichst in der Mitte der Fahrbahn zu fahren (damit sie nicht überholt werden) - am rechten Rand zu fahren macht nur Sinn, wenn sie die erste Ausfahrt nutzen.
Eine Verbesserung der Situation entlang der Chamerstrasse ist mit dem Bau einer von der Strasse abgesetzten Veloinfrastruktur In den Jahren 2029/30 vorgesehen.

radtlos

18. Aug. 2026

Diese Rückmeldung ist verständlich. Leider scheinen viele Autofahrende nicht zu wissen, dass die Velos eigentlich auch bereits vor der Kreiseleinfahrt in die Fahrbahnmitte einspuren sollten. Zu oft wird man von hinten angehupt und fast überfahren. Was sollen Kinder da machen? Verschrecken? Umfallen? Überfahren werden?

Im Gegenteil ist es leider allzu häufig auch so, dass der Velostreifen nach rechts verjüngt wird vor der Kreiseleinfahrt, so als ob das Velo rechts zu bleiben hätte. Warum nicht endlich vor der Kreiseleinfahrt die Velospur "nach links" öffnen, so dass klar wird, dass hier das Velo links in die Fahrbahnmitte fahren sollte? Das würde allen - immerhin optisch (wobei Farbe allein keine Sicherheit ist für Velo, insb. für Kinder) - helfen.

voltshift

18. Aug. 2026

Besten Dank für ihre Rückmeldung. Bei der Allmend Luzern wurde das mit ein Markierung gelöst. Dies hat auch eine lenkende Wirkung. Ich habe ein zusätzliches Bild hinzugefügt.

Ab wie viel Meter vor dem Kreisel sollte man als Velofahren der in der Mitte fahren?

Kanton Zug

18. Aug. 2026

Das Handbuch "Veloverkehr in Kreuzungen" (Vollzugshilfe Langsamverkehr Nr. 17, ASTRA/Velokonferenz Schweiz) empfiehlt eine 15 bis 20 Meter lange Verflechtungsstrecke vor dem Kreisel (ohne Velostreifen).
Ab hier soll nach Rückblick und Handzeichen in die Mitte des zuführenden Fahrstreifens gefahren werden (ausser man will die erste Kreisel-Ausfahrt nutzen, dann bleibt man rechts).

Bearbeitet: 18. Aug. 2026, 15:13:57

radtlos

19. Aug. 2026

Leider ist auch die Markierung bei der Allmend Luzern nicht optimal - danke fürs Hinzufügen. Denn es verleitet Velofahrende zu früh rechts im Kreisel zu fahren. Auch hier sollte der Velostreifen (also die mikrige Farbe) eigentlich nicht kurvig, sondern gerade sein (genau dem Strassennamen entlang).