Velostreifen Universitätsstrasse (Vogelsangstrasse – Rigiplatz)
Bild 1 von 2
Zwischen der Vogelsangstrasse und dem Rigiplatz stauen sich die Autos fast den ganzen Tag. Mal stehen sie links, mal rechts auf der Fahrspur – und blockieren damit auch den Platz für Velos.
Motorräder überholen den Stau oft links. Velofahrenden bleibt höchstens das Trottoir als unerwünschte Ausweichroute.
Ein schmaler Velostreifen würde die Situation deutlich entschärfen. Bei Tempo 30 sollte dafür genügend Platz vorhanden sein. Dass dies trotz engem Strassenraum möglich ist, zeigt die Gegenrichtung bei der Tramhaltestelle Rigiplatz.
Wurde dieser Spot verbessert?
Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.
0/3
Offizielle Antwort
Diese Stelle ist mit dem Velo tatsächlich sehr mühsam, ganz besonders im Feierabendverkehr.
Aber für einen Velostreifen reicht es trotz T30 leider nicht. Die Fahrbahn ist hier nur 3,5 m breit.
Aber für einen Velostreifen reicht es trotz T30 leider nicht. Die Fahrbahn ist hier nur 3,5 m breit.
14 Kommentare
Jetzt registrieren und mitdiskutieren!
Konto erstellensimulant
31. Aug. 2026
Nach einem Monat Beobachtung:
- Bei Tagesverkehr kann eh kaum T30 gefahren werden. Meist irgendwo zwischen T10 und T25
- Sobald die Bahn frei ist, fährt mindestens jedes 2. Auto zum Teil deutlich zu schnell in die Strecke ein, vor allem diejenigen, die von der Vogelsangstrasse kommen. Sie bremsen bei der Anzeige meist ab.
- Es gibt mittlerweile aber immer mehr Karren, die trotz Anzeige schmerzfrei mit T35 oder T40 weiterfahren, weil sie wissen, dass nicht gebüsst wird. Because they can.
- Bei freier Strecke kommt es nach wie vor zu gefährlichen und knappen Überholmanövern von Velos durch den zwangsgestörten MIV, um vor der Verengung bei der Migros noch vor die Velos zu kommen. Wenn dann noch ein Tram oder Bus parallel fährt, wird es richtig gruselig.
Fazit:
1) Smiley Tafeln sind sehr wirksam und wirken für die meisten MIV Lenkenden erzieherisch. Gut so.
2) Sie ersetzen aber schmerzhafte Kontrollen (sprich Bussen) nicht.
3) Der Spot ist nach wie vor ein Albtraum - und so wie es aussieht noch für viele viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
simulant
30. Juli 2026
Oh Wunder, jetzt wurde mal eine Smiley-LED Tafel installiert. Hoffentlich bleibt sie eine Weile.
Und sie zeigt, was ich bisher beobachtet habe:
Wer kann und Platz vor sich hat, fährt zu schnell in die Strecke ein und bremst nur wegen dem Schild ab. Es müssen nicht immer Bussen sein, mit dem Stöckchen eins auf die Finger reicht auch.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
olgaundfritz
19. Juni 2026
Warum ist es hier nicht möglich einen Velostreifen zu markieren? Es würde ja sowieso keinen durchgezogenen Streifen geben, das gab es nämlich noch nie in der Stadt. Und der gestrichelte Velostreifen wird ja eigentlich sowieso nicht beachtet.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
maui
17. Juni 2026
Da durch ist eine absolute Katastrophe.... wenn es nicht unbedingt sein muss umfahre ich diese Stelle.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
Stadt Zürich
17. Juni 2026
Diese Stelle ist mit dem Velo tatsächlich sehr mühsam, ganz besonders im Feierabendverkehr.
Aber für einen Velostreifen reicht es trotz T30 leider nicht. Die Fahrbahn ist hier nur 3,5 m breit.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
samuvelo
17. Juni 2026
Nicht, dass ich es als wirklich tolle Lösung empfinden würde: aber was wäre mir einem FGSO-Band alla Langstrasse. Da kann man oft immerhin langsam rechts vorbei.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
simulant
17. Juni 2026
Meine naive Hoffnung war ja, dass die städtische Fantasie weiter reicht, als die Fahrbahn auszumessen und "geht nicht" zu sagen.
Zumindest Samuvelos Vorschlag wäre denkbar, oder doch überlegen, ob das überbreite Trottoir etwas hergeben kann - alles ist besser, als die nächsten 15 Jahre lang den hier 🤷♂️ zu machen.
Hier stimmt gar nichts. Autos fahren zu schnell, sobald sie können, Töffs auf der Busspur und Velos auf dem Trottoir. Das ist kein Zustand - weder zur Zeit noch für die nächsten Jahrzehnte.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
samuvelo
17. Juni 2026
Das Trottoir erscheint mir hier nicht all zu überbreit (müsste ja 2 m breit sein, zuzüglich Zuschlag bei Mauern).
Am Albisriederplatz wurde dem Fussverkehr (vor dem Coop) ebenfalls Platz weggenommen. Meines Erachtens ist das Durchgehen dort seither eher mühsam, da der Platz zu knapp ist. Ich finde, der Platz sollte woanders als beim Fussverkehr gefunden werden.
Aber ja: Ideen diskutieren schadet m.E. sicher nie...
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
Stadt Zürich
18. Juni 2026
Der Fantasie sind halt oft enge rechtliche Grenzen gesetzt. Die FGSO können wir aber gerne prüfen.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
velo_parkt_mit_gleisanschluss
18. Juni 2026
Wäre beim Rigiplatz nicht eine Velofurt auf dem Tramgeleise / Busspur denkbar, welche dann bei Stau benutzt werden darf?
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
Stadt Zürich
19. Juni 2026
@velo_parkt_mit_gleisanschluss: Das wurde im Rahmen einer Road Safety Inspection vom Velo-Express-Team geprüft. Resultat: Die Aufstellflächen sind zu schmal. Entweder ragt das Vorderrad in den Trambereich oder das Hinterrad auf die Fahrbahn oder umgekehrt. Wir sind zum Schluss gekommen, dass ohne Bauprojekt keine sichere Veloführung eingerichtet werden kann.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
simulant
19. Juni 2026
@Stadt Zürich Ich sehe nach langjähriger direkter Beobachtung sehr wohl, dass dieses Nadelöhr ohne baulichen Befreiungsschlag kaum zu verbessern ist (ausser vielleicht ein FGSO Band oder wer weiss was - alles ist besser als nix).
Aber Bauprojekt? Gibt es überhaupt Überlegungen dazu? Dieser Doppelknoten, die unsägliche und brandgefährliche Einmündung der Vogelsangstrasse, die Doppel-Tramhaltestelle in der Kurve kombiniert mit 3 Zebrastreifen - das ist kaum zu lösen wenn der halbe Züriberg hier durch auf die geliebte Autobahn will.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
goldfountain
17. Juni 2026
100% jeden Tag auf dem Arbeitsweg habe ich Probleme hier
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
simulant
17. Juni 2026
Die Stelle liegt praktisch vor meiner Haustür und ich beobachte sie fast täglich, wenn ich in Züri bin.
Prognose: Hier wird noch mindestens 15 Jahre lang nix passieren. Kantonsstrasse, Autobahnzubringer, Tramhaltestelle in der Kurve, Bus, verengter Strassenquerschnitt wegen geschützter Altbauten etc. Die Stadt ist schon fast froh drum, dass es so komplex ist, dass sie nix machen kann (muss).
Tempo 30 ist hier zudem der klassische Witz: Tagsüber geht wegen dem MIV-Aufkommen kaum Tempo 15 und abends / nachts wenn die Strecke frei ist, wird viel zu schnell gefahren. Kontrollen? Allenfalls wegen Handy am Steuer zu Bürozeiten, nachts nie. Lärmschutz als Clownsnummer der Stadtpolizei.
Und natürlich liesse sich dem breiten Trottoir wenigstens ein minimaler Velostreifen (à la Birmensdorferstrasse) abringen - aber in einer Stadt, die über Jahre hinweg nicht mal die parallel verlaufende VVR hinkriegt, ist das zuviel verlangt.
Ich frage mich, ob es im Tiefbauamt oder bei der DAV irgendwelche Rezeptoren für dieses Problem hier gibt - oder ist es wie das Bellevue zu herausfordernd und man wartet gemütlich auf die ETH Ebike City der 2060er Jahre (weil eine vernünftige Lösung nur mit einer Einbahn des MIV herzustellen ist)?
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?