Einbahn auf Feldblumenstrasse
Nicht direkt ein Veloproblem, aber ich kenne gerade kein anderes niederschwelliges Instrument sonst.
Es gibt sehr viel Schleichverkehr von der Altstetterstrasse zur Badenerstrasse (Richtung Westen). Der meiste geht über die Feldblumenstrasse. Da dort jedoch ein Schulhaus steht ist dies gefährlich.
Wenn nun dort eine Einbahn Richtung Badenerstr. (von Badenerstr. Richtung Eugen-Huberstr erlaubt) würde der Schleichverkehr immerhin über die Spirgartenstr. und nicht mehr am Schulhaus entlang gehen.
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Die Meldung passt schon hier.
Zurzeit läuft die Planung für Altstetten West, dh so ziemlich das gesamte Gebiet zwischen Altstetter- und Rautistrasse bis zur Stadtgrenze.
In diesem Projekt sind diverse Einbahnen, Begegnungszonen und Fahrverbote mit Modalfilter geplant. Dazu viele Bäume, entsiegelte Flächen, ein freigelegter Bach etc pp.
Aus unserer Sicht genau so, wie ein Quartier verkehrlich gestaltet werden sollte. Das heisst aber auch, dass niemand unbedingt noch dringend dies und das ändern wird, bevor das Projekt aufgelegt wird. Und den Schleichverkehr von einer Quartierstrasse auf die nächste zu verschieben möchten wir auch vermeiden.
Zurzeit läuft die Planung für Altstetten West, dh so ziemlich das gesamte Gebiet zwischen Altstetter- und Rautistrasse bis zur Stadtgrenze.
In diesem Projekt sind diverse Einbahnen, Begegnungszonen und Fahrverbote mit Modalfilter geplant. Dazu viele Bäume, entsiegelte Flächen, ein freigelegter Bach etc pp.
Aus unserer Sicht genau so, wie ein Quartier verkehrlich gestaltet werden sollte. Das heisst aber auch, dass niemand unbedingt noch dringend dies und das ändern wird, bevor das Projekt aufgelegt wird. Und den Schleichverkehr von einer Quartierstrasse auf die nächste zu verschieben möchten wir auch vermeiden.
9 Kommentare
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Konto erstellenflugi
23. Juni 2026
Danke viel mals fü den Link zur Ausschreibung. Die Umgestahltung sieht super aus. Ich freue mich darauf.
@Stadt Zürich:
Ich sehe bei der Feldblumenstrasse und den meisten anderen Strassen ist "nur" Tempo 20 geplant aber kein spezifisches Einbahnsystem. Was ist der Grund dafür. Wird angenommen dass durch die Umgestaltung genügend Autos abgehalten werden? Wieso nicht beides?
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samuvelo
5. Mai 2026
Hier siedest du, was geplant ist:
https://www.stadt-zuerich.ch/de/planen-und-bauen/projekte-und-ausschreibungen/oeffentliche-ausschreibungen-auflage/ausschreibungen-im-strassenraum/oeffentliche-planauflagen/planauflage-info.html?id=14601
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amateur
26. März 2026
Stadt Züri (TAZ/DAV) scheint keinen akuten Handlungsbedarf zu sehen, da eine sehr gute Planung bevorsteht, von welchen die heute Neugeborenen als Viertklässler profitieren werden.
@flugi falls du selber Kinder hast, die aktuell in dieses Schulhaus gehen, kommst du höchstwahrscheinlich über die Einrichtungen im Umfeld des Schulsystems weiter (Schule selber, Elterngruppen, Schulweg-Instruktor:innen).
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Stadt Zürich
25. März 2026
Die Meldung passt schon hier.
Zurzeit läuft die Planung für Altstetten West, dh so ziemlich das gesamte Gebiet zwischen Altstetter- und Rautistrasse bis zur Stadtgrenze.
In diesem Projekt sind diverse Einbahnen, Begegnungszonen und Fahrverbote mit Modalfilter geplant. Dazu viele Bäume, entsiegelte Flächen, ein freigelegter Bach etc pp.
Aus unserer Sicht genau so, wie ein Quartier verkehrlich gestaltet werden sollte. Das heisst aber auch, dass niemand unbedingt noch dringend dies und das ändern wird, bevor das Projekt aufgelegt wird. Und den Schleichverkehr von einer Quartierstrasse auf die nächste zu verschieben möchten wir auch vermeiden.
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amateur
25. März 2026
Im allerbesten Fall sprechen wir da von Fertigstellung 2030, und ich würde sagen 2035 wäre auch gut möglich. Einsprachen sind ja so gut wie vorprogrammiert.
Gibt es wirklich, wirklich nichts, was DAV und/oderTAZ tun können, um solche Situationen kurzfristig (also sagen wir innert 1-3 Jahren) zu entschärfen?
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samuvelo
25. März 2026
Merci vielmals für die Info. Klingt sehr toll und stimmt optimistisch.
Könnt ihr etwas den Fuss reinhalten, wenn es um MIV-Führung und Berücksichtigung der Netzhierarchien des Richtplans geht? Dort sieht man nämlich schön, welche Fahrbeziehungen fürs Auto vorgesehen sind und welche nicht.
Als Beispiel: der Richtplan sieht nicht vor, dass vom Lindenplatz geradeaus in die Stadt gefahren wird. Der (regionale) MIV von der Kantonsstrasse kommend gehört auf der Kantonsstrasse weitergeführt (also Richtung Rautistrasse und nicht auf Badenerstrasse). Ja es können Umwege entstehen aber diese sind insbesondere für Fahrzeuge mit Gaspedal zumutbar - erst recht zugunsten von Wohnqualität, Sicherheit für FVV und Schulkinder (zB Kappeli) etc.
Die Stadt hat die Strassen behördenverbindlich festgelegt und die Bevölkerung hat dazu ja gesagt. Bitte nun auch entsprechend umsetzen. Nicht, dass nachher wieder alle erstaunt sind, wenn der MIV sich seine Wege von Kantons- oder Sammelstrassen durch die Quartiere und auf Velostrassen sucht (und diese auch findet) und unsere Wohnquartiere belastet.
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flugi
25. März 2026
Hört sich gut an und danke für die schnelle Antwort.
Ich habe keine Ahnung welche Arbeit wie viel Zeit benötigt und in welchem Stand sie sind.
Ich hoffe nicht dass dies wie amateur provezeit bis 30-35 geht und bis dann "schnell" und ev.temporäre Anpassungen nicht gemacht werden.
Aber ich bin mal optimistisch und ein ganzheitliche Verkehrsführung ist sicher gut.
Danke
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amateur
25. März 2026
Keine Prophezeiung, einfach nur die Projekt-Website angeschaut:
https://www.stadt-zuerich.ch/de/planen-und-bauen/projekte-und-ausschreibungen/strassen-freiraum/in-planung/altstetten-west.html
"Ab 2029: Bau in Etappen". Daraus folgt Fertigstellung 2030 (bzw. eher 2031), denn das sind echte und konkrete Baustellen, wo hunderte von Kubikmetern Erde ausgebuddelt und rumgeschoben werden (Werkleitungsbau).
2026: Planauflage des Gesamtperimeters nach §13. Niederschwellige Einsprachen folgen. Diese zu bearbeiten dauert 2 Jahre, das dürfte hinhauen, da gibt es Erfahrungswerte.
2028 dann die effektive Planauflage "einzelner Strassenabschnitte" nach §16. Da kommt dann das dunkle Tal der wirklichen Einsprachen. Ab da darf die Stadt auch nicht mehr kommunizieren. Das kann Jahre dauern, ohne jede öffentliche Information. Das kann bis vor Bundesgericht gehen.
Vor allem aber: ob die Feldblumenstrasse überhaupt zu diesen "einzelnen Strassenabschnitten" gehört, wissen wir nicht. Erfahren wir vielleicht dieses Jahr durch die erste Planauflage. Hoffnung besteht, insbesondere nach dieser Meldung.
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hajdeni
5. Mai 2026
Für mich hat das Projekt noch nichts mit Unterbindung von Durchgangsverkehr in Quartieren zu tun.
*Vereinzelt* werden Modalfilter oder Einbahnen geplant. Grossmehrheitlich können Autos noch immer überall und in alle Richtungen durchfahren. Sogar auf Strassenparkplätze auf im Richtplan eingetragenen Velorouten hat die Stadt nicht verzichtet.
Das ist kein Projekt für den Langsamverkehr, das ist so wies aktuell vorgeschlagen ist nur Werkleitungbau. Braucht noch die eine oder andere Einwendung.
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