Frisch umgebaut - Abstand gegenüber Velos?

zweiracabrio 19. März 2026

Heute morgen habe ich die frisch umgebaute Flössergasse gesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es neben dem LKW-breiten Strassenbauvehikel keinen Platz für Velos hat. Zumindest keinen, der 1m oder 1.50m Abstand zu fahrenden Velos bietet.

Ist natürlich alles kein Thema, wenn die ganze Flössergasse autofrei wird, denn sie ist nirgends breiter.
Oder zumindest die maximale Breite für motorisierte Fahrzeuge auf 2m beschränkt werden inkl. rausgelassene Rückspiegel.
Die einzigen Ausnahmen wären Fahrten im aktiven Blaulichtmodus von Blaulichtorganisationen.

Dann werde ich sofort fürs grüne Top-Logo weibeln gehen :-D

Wenn nein, weshalb wurde die Strassenbreite so gewählt, dass Velofahrende weiterhin mit Nahtoderlebnisfaktor gekreuzt/überholt werden (können) durch den motorisierten Verkehr?

Weshalb ist es nicht möglich, neue Strassen so zu bauen, dass ein standardmässiger Abstand für motorisierten Verkehr gegenüber Velofahrenden von 1m besser 1.50m integriert? Insbesondere auf neu gebauten VVRs wäre das wünschenswert, sonst wird das mit dem 8-88 nichts.

Velofahren in der Regenrinne ist 2026 defintiiv passée.

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Die Strassenbreite wurde auf 4,8 m verschmälert, was dem Standardmass für Vorzugsrouten entspricht (Begegnungsfall 2 + 2 Velos). Breitere Strassen führen erfahrungsgemäss zu höheren Geschwindigkeiten des MIV. Zumal wenn, wie hier, Parkplätze und anderes ausgeräumt wird.
Breitere Strassen laden natürlich auch eher zum Überholen ein. Und ob das dann mit einem vernünftigen Abstand getan wird, nur weil der Platz vorhanden ist, wagen wir zu bezweifeln.

5 Kommentare

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Stadt Zürich

20. März 2026

Die Strassenbreite wurde auf 4,8 m verschmälert, was dem Standardmass für Vorzugsrouten entspricht (Begegnungsfall 2 + 2 Velos). Breitere Strassen führen erfahrungsgemäss zu höheren Geschwindigkeiten des MIV. Zumal wenn, wie hier, Parkplätze und anderes ausgeräumt wird.
Breitere Strassen laden natürlich auch eher zum Überholen ein. Und ob das dann mit einem vernünftigen Abstand getan wird, nur weil der Platz vorhanden ist, wagen wir zu bezweifeln.

Bearbeitet: 20. März 2026, 08:03:08

zwitserfietser

20. März 2026

Das stimmt, auch wenn massiv Platz vorhanden ist werde ich trotzdem mit wenigen cm Abstand überholt

zweiracabrio

20. März 2026

Ich nehme an, für den motorisierten (Durchgangs-) Verkehr ist weiterhin Einbahn wie davor und die Velos können in beide Richtungen fahren?

Wie breit wird der Velostreifen in der Gegenrichtung zum motorisierten Verkehr?

Solange auf Vorzugsrouten weiterhin Durchgangsverkehr möglich ist sowie mit dem Parkplatzsuchverkehr gerechnet werden muss, der für Velofahrende hochgefährlich ist, weshalb wird mit dem Begegnungsfall 2 + 2 Velos gerechnet?

Das verstehe ich nicht

P.S.
Ab wann wird der Begegnungsfall 2 + 2 Velos umgesetzt auf den Vorzugsrouten?

olgaundfritz

23. März 2026

Meiner Meinung nach lädt die laisse faire Politik mit den nicht vorhandenen Geschwindigkeitskontrollen in der 30er Zone zu den höheren Geschwindigkeiten ein, die Strassenbreite interessiert den MIV nicht, vor allem wenn man mit dem Velo entgegen kommt. Im Aargau wir massiv mehr geblitzt und kontrolliert, obwohl sicher weniger Polizisten mehr Strassenkilometer kontrollieren müssen.

brummbaer

23. März 2026

Im Argau wird bald weider weniger geblitzt. Siehe Abstimmung.