Velos werden von Autofahrern abgedrängt

lululu 20. Jan. 2026

Wenn das Velo von der Dreilindenstrasse auf die Alpenstrasse einbiegt, kann man auf der Stadthofstrasse die Busspur verwenden. Beim Eingliedern in die Alpenstrasse fahren Autos oft direkt auf die rechte Spur, was das Einfahren mit dem Fahrrad gefährlich macht. Bereist mehrere fast Unfälle.

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Vielen Dank für den Eintrag. Der Kanton ist derzeit mit einem Projekt daran, die Situation zwischen Löwenstrasse und Schweizerhofquai gesamthaft anzuschauen, um sowohl sicherheits- sowie verkehrstechnisch mögliche Lösungen zu erarbeiten.
Die Studie sollte bis im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

8 Kommentare

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Kanton Luzern

3. März 2026

Vielen Dank für den Eintrag. Der Kanton ist derzeit mit einem Projekt daran, die Situation zwischen Löwenstrasse und Schweizerhofquai gesamthaft anzuschauen, um sowohl sicherheits- sowie verkehrstechnisch mögliche Lösungen zu erarbeiten.
Die Studie sollte bis im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

Bearbeitet: 2. Apr. 2026, 15:02:54

Gelöschter Account

Vielen Dank für die Bemühungen. Gibt es einen Zeitplan?

samuvelo

3. März 2026

Toll.
Ich bin all paar Monate in Luzern und mir sind am Wochenende all die Velos auf dieser Strecke positiv aufgefallen. Deutlich mehr als früher.

Vielleicht wäre der Anschluss (Zürichstrasse) gleich mitzudenken. Wieso aus 1x Busspur, 1x Velostreifen, 1x MIV-Streifen dreimal MIV Streifen werden muss, wäre m.E. auch zu überdenken.

velofeedback

20. Mai 2026

Sind bis dahin Sofortmassnahmen möglich?

Beispielsweise im rechten Fahrbahndrittel kleine Velosignete zur Sensibilisierung. Dass sieht man immer je mehr als Sofortmassnahme, bis bauliche Lösungen kommen.

Oder mindestens nach der Bushaltestelle Löwencenter und auf Höhe der Bushaltestelle Luzernerhof eine durchgezogene Linie zwischen dem mittleren und rechten Streifen. Sehr oft wechseln Autos von der Mitte nach Rechts und Überfahren dabei fast die Velofahrenden.

radtlos

26. Mai 2026

2018:
https://www.zentralplus.ch/news/bus-und-velospur-beim-loewenplatz-kanton-stellt-sich-quer-855121/
--> Die Stadt Luzern macht Vorschläge, der Kanton lehnt ab und will weitere Abklärungen treffen.

2021:
https://www.bote.ch/nachrichten/zentralschweiz/loewenplatz-streit-um-neue-bus-und-velospur-geht-weiter-art-1353329
--> Verweis auf die Zukunft, dass Besserungen frühestens 2023 zu erwarten seien.

2024:
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/stadt-region-luzern/kombinierte-bus-velospuren-ld.2623379
--> vom Stadtrat Luzern wird Handeln gefordert; dieser verweist auf bereits vorhandene «umfangreiche strategische und konzeptionelle Planungsgrundlagen» sowie «konkrete Projekte in verschiedenen Planungsphasen» und darauf, dass die Kompetenz beim Kanton liege. Der Stadtrat will den Druck auf den Kanton erhöhen.

2026:
Velos werden von Autofahrern abgedrängt
--> Der Kanton Luzern verweist auf eine laufende Studie, die Anfang 2027 abgeschlossen wird.

Irgendwie scheint die Aussage des Kantons Luzern von 2018, wonach weitere Abklärungen getroffen werden wollten, nicht mit der Aussage von 2026 übereinzustimmen, wenn erst dann mit einer eventuellen Studie Anfang 2027 zu rechnen ist. Wenn bereits das Sammeln einer ausreichenden Datengrundlage fast 10 Jahre benötigt, habe ich so meine Zweifel ob es dem Kanton Luzern in Zusammenarbeit und unter Respektierung der Gemeinde Stadt Luzern so ernst ist, tatsächlich die Stadt Luzern für den Langsamverkehr attraktiv zu machen.

Bis zum Gegenteiligen Realbeweis bleibt es die aktuelle Situation: Die Menschen meiden das Fahrrad, weil die Alpenstrasse/Löwenplatz und dessen Umgebung zu gefährlich ist. So kann man weiterhin damit argumentieren, dass ja gar nicht mehr Velos unterwegs sind und deswegen eine Änderung der Infrastruktur nicht nötig sei. Pro Velo hat es schön aufgezeigt: Diejenigen, die schnell Velo fahren können, fahren bereits Fahrrad. Allen anderen wird diese Möglichkeit genommen. Gleiches gilt übrigens der Zürichstrasse, Luzernerhof, Schwanenplatz, Seebrücke, Bahnhofplatz und Zentralstrasse.

Keine Kritik an den Verkehrsplaner:innen des Kantons. Bei diesen haben wir grosses Vertrauen, da sie hoffentlich entsprechendes Fachwissen aus Studiengängen an ETH und Hochschulen mitbringen.

Die Kritik gilt den Entscheidträger:innen. Insbesondere wenn Leitungspersonen vor die Kamera stehen und bspw. die Gefährlichkeit der Seebrücke anerkennen und den Kindern mitteilen, dass bereits Ideen da sind.

Bleibt abermal eine kleine Hoffnung auf mindestens Sofortmassnahmen, bis vielleicht eine nachhaltige Veränderung erfolgt.

radtlos

13. Juni 2026

https://www.zentralplus.ch/verkehr-mobilitaet/luzerns-700-millionen-velonetz-das-sind-die-schwachstellen-2877692/

veloflitz

25. Feb. 2026

Den Spot kenne ich leider all zu gut. Ich wurde auch schon mehrfach angehupt, obwohl die Autos einen Spurwechsel vornehmen und sie also klar keinen Vortritt haben.

Und ja: Die meisten Autofahrer empfinden es scheinbar nicht als nötig beim Spurwechsel in den Spiegel zu schauen.

Bearbeitet: 25. Feb. 2026, 17:46:31

samuvelo

20. Jan. 2026

Die Situation ist dort auch für Zufussgehende gefährlich. Der Bus fährt da regelmässig mit der Schnauze über das Trottoir. Wenn man es nicht weiss, kann das zu sehr brenzligen Situationen führen (insbes. mit Kinder auch sehr ungemütlich).

Bearbeitet: 20. Jan. 2026, 11:24:08