Kernfahrbahn - Katastrophe

pinkisdead 21. Nov. 2025

Das ist wieder einmal ein Beitrag über die schlimme Verkehrsgestaltung am Letzigraben. Ich frage mich, warum dieser Abschnitt der Stadt Zürich so egal ist. Möchte die Stadt wirklich behaupten, diese Kernfahrbahn sei eine Erfolgsgeschichte? Eine weise Entscheidung?

Was bringt eine Velostreife auf der Kernfahrbahn mit einem Tempolimit von 30 km/h, wenn sie täglich während jeder Rushhour von Autos blockiert ist? Die Velostreife ist nur ausserhalb der Stosszeiten befahrbar – und dann spielt es kaum eine Rolle, ob es sie überhaupt gibt oder nicht.

Wurde dieser Spot verbessert?

Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.

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17 Kommentare

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zweiracabrio

10. Dez. 2025

Wenns der motorisierte Verkehr nicht schafft, den Velostreifen frei zu halten, obwohls genügend Platz hätte, dann müssen halt die Parkplätze entfernt werden.

Damit wüde auch die Doiring-Gefahr für Velofahrende eliminiert und der Velostreifen könnte deutlich verbreitert werden :-)

zh2000

24. Nov. 2025

Hallo @Stadt? Wann gibt es eine Antwort zu dieser Stelle?

Letzigraben – Velostreifen mehrmals täglich vom MIV blockiert

Bearbeitet: 24. Nov. 2025, 08:36:52

pinkisdead

24. Nov. 2025

Anscheinend ist die Kommentar-Runde der Stadt bereits vorbei, und wieder gab es keine Rückmeldung zum Letzigraben. Es gibt sehr viele Einträge, aber die einzige Rückmeldung der Stadt, an die ich mich erinnern kann, betrifft die Velosack bei der Kreuzung Letzigraben/Albisriederstrasse — und dass sie auf der To-Do-Liste steht. Mehrere Monate, beziehungsweise Jahre später, ist dort jedoch immer noch nichts zu sehen.

artemidis

22. Nov. 2025

Fahre dort auch täglich durch und es ist tatsächlich eine Katastrophe, obwohl zwei Autos nebeneinander locker platz haben, fahren die Autos immer über die Velospur... Es ist einfach nur frustrierend!

zh2000

22. Nov. 2025

Mal schauen, ob es hier endlich mal einen Kommentar der Stadt gibt, oder ob auch dieser Post wieder ignoriert wird...

@zh2000: Welchen der vielen ignorierten Posts meinst Du genau?

Mir kommt das Ganze immer mehr vor, als ob der Strauss seinen Kopf in den Sand steckt und auf bessere Zeiten hofft...

Äxgüsi: Musste mal sein. Vielleicht....gibt es ja eine konstruktive Meldung.

simulant

22. Nov. 2025

Kernfahrbahnen sind vor allem eine Erziehungsmassnahme für Autöli, den Velostreifen schmerzfrei befahren zu dürfen/müssen. Diese gehören wie Mischzonen auf den Müllhaufen der Zürcher Verkehrsplanungsflops. Geht aber offenbar nicht in die Köpfe der Verantwortlichen.

samuvelo

22. Nov. 2025

@stadt: wie wäre es wenigstens mit einem Versuch einer Sensibilisierungskampagne alla ‚Bei Stau ist es verboten den Velostreifen zu befahren‘, wenn die PP (noch) nicht für Veloförderung hinhalten können?

Bearbeitet: 22. Nov. 2025, 07:17:26

tsüri_style

22. Nov. 2025

Leo Sicuro wird sicher nix dazu sagen😑

michid

22. Nov. 2025

Leo Sicuro, und schon wieder 😡

* Ablenkung durch Handy etc: Fussgänger sind schuld
* Toter Winkel: Fussgänger und Velos sind schuld

Kein Wort zu
* Autos auf Sichtweite bremsen können
* Handy Ablenkung von Autofahrenden
* Technische Massnahmen zum Verringern des toten Winkels
* Gefährdung durch wild parkieren und halten
* Abstand halten beim Überholen von Velos
* Vortritt gewähren, auch Velos
* usw. usw.


maui

21. Nov. 2025

Dazu kommt noch Dooring Gefahr !

Veloförderung Zürich 0 %

amateur

21. Nov. 2025

Siehe auch Kernfahrbahn Letzigraben: Velostreifen von Autos ignoriert und blockiert

Ich verstehe nicht, warum hier nicht die gleiche Lösung eingesetzt wird wie an der VVR Hardturmstrasse: schmale steinerne Inseln, welche den Velostreifen schützen (Bild Nr. 6)

zh2000

21. Nov. 2025

Das ist leider auch keine gute Lösung bei Stau, dann wird der Velostreifen einfach vor dem Inseli blockiert, siehe Freilagerstrasse... und von der Stadtpolizei, die eigentlich dafür sorgen müsste, dass der Velostreifen frei bleibt, ist ohnehin nichts zu erwarten.

Beim Letzigraben hätte es jedoch genug Platz für eine gute Lösung. Würden nämlich die Parkplätze aufgehoben, dann hätte es locker Platz für einen Velostreifen mit Schutzelementen.

Dafür müssten lediglich ein paar Zeilen im Amtsblatt publiziert werden und schon wäre das Problem gelöst.

Aber natürlich machen die Verantwortlichen bei der Stadt mal wieder gar nichts und wundern sich dann, wenn im Jahr 2032 nach der Einführung der dortigen VVR trotz den neu angebrachten grünen Markierungen, der Velostreifen immer noch jeden Tag blockiert wird...

Bearbeitet: 21. Nov. 2025, 19:44:03

amateur

21. Nov. 2025

Der Unterschied bei der Hardturmstrasse ist, dass dort die Elemente symmetrisch auf beiden Seiten angebracht sind. Das drosselt dann den MIV, weil die dort nicht kreuzen könnte, und beiderseits kein Ausweichen auf den Velostreifen möglich ist. Das bei der Freilagerstrasse ist natürlich totaler Quark.

PS: eigentlich ist hier ja eine VVR geplant, dann werden die PP hier abgebaut werden, nehme ich an. Nur scheint leider diese Teilstrecke sehr weit hinten in der Prioritätenliste zu sein.

Bearbeitet: 21. Nov. 2025, 20:43:25

zh2000

21. Nov. 2025

Das Bild mit dem Polizeiauto erklärt alles...

@zh2000: Finde ich auch am schönsten, wenn es um die MIV-Ignoranz von Malereien geht. Perfektes Vorbild im Stau: Daumen hoch!

zwitserfietser

22. Nov. 2025

Die Polizei erlaubt sich alles, da sie von niemandem kontrolliert wird. Siehe z.B. Beobachtung der KaPo St. Gallen eines anderen Users Schlechter Wegzustand + viele Autos trotz Fahrverbot