Ich glaube, ich bin im falschen Film
Ich kann es kaum glauben, aber anscheinend sollen die zwei saugefährlichen Kreuzungen (Bullinger-/Herdernstrasse und Bullinger-/Hardstrasse) laut Stadt "erfolgreich umgesetzt" sein.
Das zeigt, dass die Ansprüche der Stadt an sichere Velorouten extrem tief sind. Grüne Farbe am Rand und eine Testgruppe durchfahren lassen reicht.
Diese "Wirkungskontrolle" ist ein Hohn für mich, der diese Kreuzungen zweimal täglich passiert und immer wieder Schreckmomente erlebt.
Ich möchte, dass
1. diese Seite vom Netz genommen wird,
2. die Stadträtin sich einsichtig zeigt, dass die Kreuzungen nicht erfolgreich umgesetzt sind und ein Grossteil dieser VVR eigentlich den Status "Anpassungsbedarf" hat,
3. insbesondere die Kreuzung Hard-/Bullingerstrasse zeitnah entschärft wird.
Wann geschieht endlich ein Paradigmenwechsel in dieser Stadtregierung?
Wurde dieser Spot verbessert?
Dieser Spot gilt als verbessert, sobald 3 weitere Personen ihn als verbessert markieren. Alternativ kannst du ein Beweisfoto hochladen.
27 Kommentare
Jetzt registrieren und mitdiskutieren!
Konto erstellenpinkisdead
18. Nov. 2025
Dieser Kommentar wurde gelöscht
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
Stadt Zürich
18. Nov. 2025
Das Befahrungsteam setzt sich divers zusammen. Total neun Personen. Sechs Personen von Extern (Elternteil mit einem Kind; JugendlicheR; SeniorIn; LastenvelofahrerIn; Vertretung Initiativkomitee und AlltagsvelofahrerIn), sowie drei Personen aus der Verwaltung (ProjektleiterIn; Kommunikation; Fuss-/Velo Koordination).
Ausserdem gibt es eine Verkehrsmessung. Diese wird zu gegebener Zeit auch noch auf der städtischen website aufgeschaltet.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
amateur
18. Nov. 2025
Und um welche Zeit wurden die Befahrungen durchgeführt?
Beispiel: Bullingerstrasse von Herdernstrasse bis Hardstrasse, wurde als "hellgrün = erfolgreiche Umsetzung" bewertet, ist aber täglich zur Stosszeit dicht und nicht legal von Velos befahrbar.
Wie erklärt sich diese Diskrepanz?
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
pinkisdead
18. Nov. 2025
Entschuldigung, aber mein Kommentar wird scharf ausfallen.
Was hier beschrieben wird, ist keine professionelle Bewertungsmethode.
Das ist eine kleinliche, improvisierte Vorgehensweise, mit der die Verantwortlichen die Ergebnisse so hinbiegen, dass sie beruhigt sind und glauben, sie würden eine ordentliche Arbeit leisten.
Es stellt sich die Frage, ob die Verantwortlichen sich über das Ausmass (nicht unbedingt geometrisch) und die Bedeutung dieser Stadt im Klaren sind, in der sie wirken sollen - oder ob sie meinen, sie würden irgendeine zufällige Nebenstrasse in einem Provinzdorf beurteilen.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
simulant
18. Nov. 2025
Ok ok. So sieht also die "laufende Beobachtung" oder das "Monitoring" aus? Und aufgrund dieser Beobachtungen entstand diese Schönfärberei und wird "bereits" an Lösungen für einzelne Problemstellen herumgedacht? Hab ich das alles falsch verstanden? Oder meint Ihr das wirklich ernst? Ich bin baff.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
maui
18. Nov. 2025
Ja klar 9 Ausgewählte Personen habe natürlich viel ein besseres Bild als die Zahlreichen Posten die etwas ganz anderes Aussagen.
Unabhängige Personen zu unabhängigen Tageszeiten inkl. Fotodoku
🤡
Ich finde ehrlich gesagt die Aussage des Verantwortlichen ziemlich anmaßend.
So nach der Logik:
Wenn man das Problem nicht sehne will, dann ist es auch nicht da -
anders ist es wohl ist die Bewertung wohl nicht zu erklären.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
zweiracabrio
17. Nov. 2025
Ich fasse zusammen
Bei dieser Einschätzung zählen nur die Unfälle, wo Velofahrenden mit doppeltem Blaulicht ins Spital gefahren werden oder gleich der Leichentransporter aufgeboten wird.
Wenn das mehr als 2x pro Woche passiert, dann gibt es evtl. Handlungsbedarf, aber nur, wenn der MIV dabei nicht gegängelt wird.
Solange es nur Schreckmomente gibt und Nahtoderlebnisse auf Seite der Velofahrenden - nicht unähnlich dem Nervenkitzel im Europapark, die sollten etwas mehr Dankbarkeit zeiten - plus der MIV weiterhin frei und ungezügelt rollen kann, ist alles in bester Ordnung und es besteht kein Handlungsbedarf.
Man darf dort halt nicht so dünnhäutig tun auf dem Velo und gleich emotionell werden, denn schliesslich fährt der MIV verantwotungsvoll, will niemanden verletzen, ausser vielleicht, wenn was im Weg ist. Zudem muss er in der ganzen Stadt all die zu nahe überholenden Veloraser ertragen (Gefahr für den teuren Lack) sowie die gefährlichen Rotlichtfräser auf 2 Rädern (traumatisches Lackzerkratzerlebnis). Dazu kommt, dass es viel zuwenig Parkplätze gibt, weil die Gratis-Stellplätze fast kahlschlagmässig abgebaut wurden (mehr als 5%), währenddem die Velos nirgends etwas zahlen müssen fürs Parkieren.
Ergo, aktuell besteht auf der VVR Baslerstrases also kein Handlungsbedarf, solange der MIV weiter uneingeschränkt fahren kann. Alles ist in bester Ordnung. Wie es auch der Bericht ausweist.
P.S.
Wenn mehr Velo von den Velospuren vertrieben werden, dürfte die VBZ davon profitieren.
[Ironie off]
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
tiez
17. Nov. 2025
Der ACS ist zufrieden mit der Umsetzung der VVR
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
zh2000
14. Nov. 2025
Gerade vorher habe ich bei der Parkhauseinfahrt Letzipark einen Beinaheunfall gesehen, eine Velofahrerin musste voll auf die Bremsen, da eine Autofahrerin einfach ohne zu schauen ins Parkhaus abgebogen ist und sie fast über den Haufen gefahren hätte.
Es kann doch nicht sein, dass das VVR-Bauprojekt keine dieser gefährlichen Stellen verbessert! Was für ein Totalversagen!
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
kamillo3000
14. Nov. 2025
Wie so oft: Lieber kein Velostreifen als ein Abschussstreifen.
5 Jahre VVR Geschichte und das ist der Outcome - der Rest lässt ja auf sich warten und wird kein Stück besser. Da bleib ich halt Kampfradler in der Autohölle Zürich.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
samuvelo
15. Nov. 2025
All die Bremsspuren auf dem roten Belag sprechen für sich…
Es braucht hier schlicht keinen Velostreifen, sondern es muss eine Situation geschaffen werden, wo die Velos auf der gesamten Strecke vor dem Letzipark vom MIV nicht überholt werden können. Dann wäre die Gefahr meines Erachtens gebannt.
Interessenabwägung bei Strassenprojekten verstehe ich. Aber dass auf einer VVR mittels Bauprojekt eine solche Stelle nicht entschärft wird - der MIV würde schätzungsweise vielleicht 1 Sekunde Zeit verlieren - ist für mich schon sehr schwer zu begreifen.
Und wie schon mehrfach geschrieben: wird die Durchfahrt auf der Freihofstasse für den MIV unterbrochen, haben wir auch eine Verkehrsbelastung, die das ganze weiter beruhigt. Und ja, das wäre möglich. Ich verweise gerne wieder auf die Strassenkategorien im behördenverbindlichen kRP - die Strasse stellt keine Verbindung dar.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
amateur
14. Nov. 2025
Wie sind diese Bewertungen genau erhoben wurden? Mit Sicherheit nicht durch eine Befahrung zu Stosszeiten, wenn der orange Abschnitt durch Velos nicht legal befahrbar ist.
Es gilt: X => X -1.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
thomas bike
14. Nov. 2025
Ergänzung @noctua: Die @Stadt Zürich sollte zur Wirkungskontrolle unbedingt auch die Methode der soeben prämierten Masterarbeit von Tim Fässler anwenden und beiziehen.
https://www.stadt-zuerich.ch/de/mobilitaet/verkehrssicherheit/sichere-mobilitaet/tag-der-verkehrssicherheit.html
2023 war diese VVR hauptsächlich in der schlechtesten Kategorie (LTS 4) aufgeführt. Das entspricht ziemlich genau dem Bild auf Bikeable.
Das sollte die Stadt Zürich jetzt nochmals rechnen lassen. Ich bin gespannt auf das Resultat.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
noctua
14. Nov. 2025
Danke für den Hinweis. @Stadt Zürich: als Branchenfremde, aber mit Statistik vertraute Person, bitte ich euch, die notwendigen Experten beizuziehen. Danke!
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
noctua
13. Nov. 2025
Ich begruesse die Wirkungskontrolle der Velovorzugsrouten – aber nur, wenn sie die realen Bedingungen der Velonutzenden abbildet. Die aktuelle Methodik erzeugt jedoch einen deutlichen zeitlichen Erhebungsbias: Befahrungen zu fixen Zeiten, bei gutem Wetter, in kleiner Gruppe und nur in eine Richtung liefern eher Schoenwetter-Resultate als belastbare, alltagsnahe Daten.
Kernproblem: Positive Bewertungen der Befahrungsgruppe koennen im Widerspruch zu zahlreichen negativen Meldungen auf Plattformen wie Bikable stehen. Das führt zu einem verzerrten Bild und zu Irritationen in der Velocommunity.
Zentrale Fragen (hierzu bitte ich @Stadt Stellung zu nehmen)
1. Wie geht die Stadt vor, wenn Gruppenrating und Bikable-Meldungen nicht übereinstimmen?
2. Wie werden die Meldungen aus unfallmelder.ch in die Wirkungskontrolle integriert? Gerade weil dort sicherheitsrelevante Situationen dokumentiert sind, waere ein systematischer Abgleich mit den Gruppenbewertungen zentral. Geschieht das bereits – oder fehlt diese Perspektive bislang?
3. Wieso wird kein Crowdsourcing-Ansatz genutzt, um die realen Alltagserfahrungen breiter und biasfrei zu erfassen?
Warum Crowdsourcing sinnvoll waere:
a) Erweitert die Stichprobe mit Hunderten alltaeglicher Nutzungsberichte.
b) Erfasst reale Bedingungen zu allen Tageszeiten und Witterungen.
c) Macht sicherheitsrelevante Muster sichtbar, die kleine Gruppen nicht erkennen.
Ergaenzt die Gruppenbefahrung sinnvoll und reduziert systematische Verzerrungen.
Kurz: Ein systematischer Einbezug von Bikable, unfallmelder.ch und einem einfachen Crowdsourcing-Ansatz würde genau jene Lücken schliessen, die durch den zeitlichen und methodischen Bias der aktuellen Wirkungskontrolle entstehen – und damit die Qualitaet der Entscheidungsgrundlagen deutlich verbessern.
p.s 1 : die Bewertung der Baslerstrasse um den Letzipark herum empfinde ich gegenüber meiner subjektiven Empfindung als viel zu hoch. Es hat dort mehrere Kreuzungen und eine Ladezone, welche immer wieder zu gefährlichen Situationen führen (fahre da täglich lang und weiss wovon ich spreche) - diese wurden hier schon zig Mal dokumentiert und sind im unfallmelder.ch ersichtlich (Foto angehängt) - mein Eindruck über eure ganze Arbeit hinwehg: Wer misst, misst Mist (googelt mal, wichtige Lektion im Leben als Techniker)
p.s 2: @Stadt: soll der Bikable Account gelöscht werden, da eh nicht relevant? oder wollt ihr im Gegenteil eine Foto Flut? was ihr hier seht, ist jeweils die Spitze des Eisbergs.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
noctua
13. Nov. 2025
Übrigens: Die Kreuzung Bullingerstrasse / Herdernstrasse hat einen grünen Punkt (3/4 = „Erfolgreiche Umsetzung“) bei 2/4 (Sicher), 3/4 (Einfach) und 2/4 (Konfliktfrei) – beeindruckend, was heute alles als „erfolgreich“ durchgeht. Da fühlt man sich als Velofahrer ja richtig ernst genommen.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
maui
13. Nov. 2025
Die Meldungen inkl. Beweisfotos hier auf Bikeable sprechen eine deutlich eine andere Sprach als die Beurteilung.
Kann man spülen, aber so was von.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
zweiracabrio
19. Nov. 2025
Klingt wie Greenwashing der VVR.
Velowashing vielleicht, nicht unähnlich dem Velobashing.
Sowieso Velogaslighting...
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
simulant
13. Nov. 2025
Oha.
Das ist fast so lächerlich wie die derzeitigen Presse-Briefings im Weissen Haus.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
maui
13. Nov. 2025
Big Beautiful Veloroute we have here. 🤡🙈
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
zwitserfietser
13. Nov. 2025
Make VVR great again
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
cityroadbiker
13. Nov. 2025
Hier gibts mindestens 1x pro Woche einen neuen Post zu Problemen der VVR und trotz all diesen echten Kundenrückmeldungen gibt sich die Stadt auf fast allen Abschnitten mit dem Umsetzungsstand zufrieden. Das ist nicht mehr nur lächerlich, das grenzt an sowjetische Verhältnisse. Da fragt man sich echt, was wir auf dieser Website überhaupt tun, und was das eigentliche Ziel der Stadt mit den VVR ist.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
hajdeni
13. Nov. 2025
Die Stadt sieht die VVR Baslerstrasse als erfolgreich umgesetzt, entsprechend plant sie nun den Status Quo mit dem aktuell aufgelegten Bauprojekt noch zu verfestigen. Es ist zum Kotzen.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
typetester
13. Nov. 2025
Liebe Stadt Zürich. Bei all den bekannten Problemen mit der "Velovorzugsroute" und dem täglichen MIV Stau auf diesem Abschnitt ist es schon etwas frech, dass als erfolgreich Umgesetzt zu bezeichnen. Weil ausser den Streifli die ihr da aufgepinselt habt ist da gar nichts Grün. Ehrlich wäre, den ganzen Abschnitt Rot zu markieren, weil es besteht erheblicher Anpassungsbedarf wie hier oft und ausgiebig besprochen.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
tiez
13. Nov. 2025
Der Link zur Seite
https://www.stadt-zuerich.ch/de/mobilitaet/velo/velovorzugsrouten/wirkungskontrolle.html
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
brummbaer
13. Nov. 2025
Auf der Seite ist ein Kontakforumal mit "Anfragen zur VVR* Mit der Möglichkeit Dateien bzw. Fotos hochzuladen.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?
zwitserfietser
13. Nov. 2025
Wie bitte? Erfolgreich umgesetzt? Für den MIV vielleicht, aber sicher nicht für Velos.
Kommentar löschen
Bist du sicher, dass du diesen Kommentar löschen willst?