Erneut angebrachte Markierung im alten Stil

biker 3. Nov. 2025

Nachdem die Baustelle an diesem Ort doch noch ein Ende fand, die Strasse neu geteert wurde, wurde auch die Markierung für den Velostreifen wieder angebracht. Leider so, wie sie vorher war.
Für mich eine verpasste Chance, die Situation für die Velofahrer etwas ungefährlicher zu machen, in dem der Velostreifen bis mind. zur nächsten Kreuzung geführt würde (da bliebe dem motorisierten Verkehr bei der Verengung kein Platz mehr ... ;-) oder frei auslaufend. So aber muss der Velofahrende wieder schauen, wie er sich in den Verkehr einordnen kann.

Dieser Spot wurde in der Zwischenzeit verbessert.

6 Kommentare

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biker

12. Jan. 2026

Markierung wurde geändert und somit kann dieser Spot als eine Art fixed betrachtet werden.
Unschön ist, dass der Velostreifen nicht weitergeführt wird auf der Baselstrasse.
Und ja, ich kenn den Veloweg westlich der Tramlinie. Dieser ist a) umständlich zu erreichen, b) hat viele Kurven und c) das Ende beim Heiligholzkreisel ist wenig ansprechend. Somit für Alltagsfahrer, der doch etwas zügig vorwärtskommen möchte, wenig attraktiv.

Noch eine Frage zu den zusammenführenden Spuren:
Weiss jemand wie genau die rechtliche Situation ist?
Habe von meiner Fahrschule, die doch schon länger her ist, schwach in Erinnerung, dass hier prinzipiell Rechtsvortritt gelten würde.
Kann jemand diesen Sachverhalt bestätigen?

Ich beurteile das aus dem Bauch heraus so: Sobald der Velostreifen endet befinden sich Autos und Velos auf einer gemeinsamen überbreiten Fahrspur. Es ist also keine Vortrittsfrage, sondern allenfalls eine des Überholens mit genügendem Abstand.

veloglück

20. März 2026

Im neuesten Pro Velo Magazin steht, dass ein aufhörender Veloweg kein Vortritt hat, siehe ergänzter Screenshot.

Ansonsten ist die ärgste Gefahr behoben, kann aber nicht verstehen, warum hier der Velostreifen nicht verlängert werden kann und, wie in Norm vorgesehen, der Mittelstreifen verschoben wird. Siehe Bild 2.

Die Markierung wird nun eingekürzt, weil die Markierung tückisch auf den Randstein zuführt. Vorsicht ist auf dieser Strecke offensichtlich trotzdem sehr geboten!

Merci biker. Ja, das ist schlecht, und ja, das muss besser werden. Das Grundproblem ist die Ausrichtung auf die Strassenkapazität für den MIV in Form von Vorsortierspuren, welche (zu) viel Platz beanspruchen. Es gibt zwar auf der anderen Seite der BLT-Geleise eine Veloroute, diese ist aber für den schnellen Veloverkehr ungeeignet - und eine direkte Velovorzugsroute lässt noch länger auf sich warten.

veloglück

12. Nov. 2025

ehrlich gesagt finde ich die Nebenroute neben den Geleisen nicht schlecht, auch für schnelleres Vorankommen. Ich hatte sie letztes Mal einfach nicht gefunden!
Was aber in jedem gar nicht geht, ist ein sich verengender Velostreifen. Das ist gefährlich und nicht normgerecht. Ich weiss nicht, wie die Strassenaufteilung nachher definitiv ist, aber vorher (und auch jetzt) kommt hier eine Verengung. Hier sieht die Norm vor, dass der Radweg rund 20m vorher endet und die Mittellinie eine leichte Kurve nach rechts macht vor dem Hindernis, so dass erkannbar ist, dass hier der Radstreifen und die Autospur zusammenkommen. Da es sich hier um eine Kantonsstrasse handelt, ist verwunderlich, dass der Kanton bei einem Neubau sich nicht an die Norm hält. Habe ein Bild aus der Norm BL ergänzt.