Parkverbot und fehlende rote Markierung

Gelöschter Account 3. Nov. 2025

Im Gegensatz zur anderen Strassenseite handelt es sich bei dieser Markierung “Halteverbotslinie” (durchgezogene gelbe Linie) tatsächlich um ein Halteverbot. Ich habe aufgehört zu zählen wie viel dort und in unmittelbarer Umgebung angehalten (und v.a. zugewartet bis hin Fahrzeug verlassen) wird. Konsequenz 1: Die Fussgänger:innen und v.a Rollstuhlfahrer:innen (nebenan ist gleich die Pro Infirmis und das Brândi) kommen nicht mehr durch und müssen teils auf die Strasse ausweichen. Konsequenz 2: Die Autos weichen auf den entgegenkommenden Radweg aus, welcher jedoch direkt zur Bahnhofsunterführung führt und entsprechend viel befahren ist. Auch der Abbieger ist gefährlich.

Als vorübergehende Massnahme wären 2x rote Markierungen für die Velowege wünschenswert (siehe Fotobeispiel) und 1x Überlegungen wie dem Halteverbot mehr Rechnung getragen werden kann (zB Pföstchen?).

Als langfristige Massnahme wäre eine klare bauliche Massnahme zur Trennung Fuss-, Rad- und Gehweg förderlich.

Dieser Spot wurde in der Zwischenzeit verbessert.

Offizielle Antwort
Mit den Markierungsarbeiten an der Zentralstrasse (Verbreiterung Radstreifen auf 1.80m) wurden diverse Roteinfärbungen an neuralgischen Knotenbereichen nachgeholt, unter anderem auch auf Höhe der Habsburgerstrasse. Zudem wurden die Velo-Haifischzähne am Einmünder für etwas weiter vorne markiert, um die Sichtverhältnisse zu verbessern.

9 Kommentare

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Stadt Luzern

28. Juli 2026

Mit den Markierungsarbeiten an der Zentralstrasse (Verbreiterung Radstreifen auf 1.80m) wurden diverse Roteinfärbungen an neuralgischen Knotenbereichen nachgeholt, unter anderem auch auf Höhe der Habsburgerstrasse. Zudem wurden die Velo-Haifischzähne am Einmünder für etwas weiter vorne markiert, um die Sichtverhältnisse zu verbessern.

radtlos

28. Juli 2026

Vielen Dank.

Könnte die Roteinfärbung auch noch auf Höhe der Migros Daily, bei der Lieferantenzufahrt, erneuert werden? Ist dort auch ziemlich abgeraspelt. Generell ist es dort sehr eng und oft öffnen sich Autotüren von Personen, die im Stau das Auto verlassen. Ausserdem halten genau dort halb auf dem Velostreifchen und halb auf dem Lieferantenparkplatz regelmässig Autos um Personen ein- und aussteigen zu lassen. Dadurch wird den Velos der Weg komplett versperrt.

Lösung von denen wir träumen könnten: Doppelspur aufheben und auf beiden Seiten ein viel breiterer Velostreifen realisieren.

Stadt Luzern

28. Juli 2026

Vielen Dank für den Hinweis. Der Zustand der bestehenden Markierungen wird periodisch erfasst und bei Bedarf jeweils gleich erneuert.

Mit der Masterplanung DBL wird die langfristige Gestaltung der Zentralstrasse genauer angeschaut.

Stadt Luzern

17. Nov. 2025

Vielen Dank für den Eintrag. Die Situation hat sich zurzeit aufgrund der Umleitung und dem Mehrverkehr auf der Habsburgerstrasse zugespitzt. Mit dem Abschluss der Baustelle rund um die neue Veloverbindung Neustadt-Zentralstrasse wird sich die verkehrliche Situation wieder entspannen. Bauliche Massnahmen zur Einhaltung des Halteverbots sind an diesem Standort insbesondere aufgrund des Winterdiensts (Räumung der wichtigen Trottoirflächen beim Ausgang der Unterführung) ungeeignet.

Im Rahmen des Veloweg-Neubaus werden auch die aktuellen Markierungen auf der Zentralstrasse überprüft. Zusätzliche Massnahmen wie Roteinfärbungen an kritischen Stellen sind ein Bestandteil dieser Überprüfung.

Gelöschter Account

Danke für die Rückmeldung.

In dem Fall ist es tatsächli so, dass dort eigentlich ein komplettes Halteverbot gelten würde, auf der anderen Seite (gleisnaher Ein-/Ausgang zur Unterführung) nur ein Parkverbot, halten aber erlaubt wäre auf dem Trottoir? Ist das nicht gerade eine umgekehrt fehlerhafte Markierung?


Wird im Rahmen der Überprüfung der aktuellen Markierungen an der Zentralstrasse eine Verbreiterung der Velowegmarkierung vom Capitol bis Burger King möglich sein? Wenige cm würden schon helfen, vor allem im Bereich wo die Strasse die Fusswege quert (Fussgängerstreifen).

Stadt Luzern

19. Nov. 2025

Über die Situation auf der gegenüberliegenden Strassenseite können wir leider keine Auskunft geben, da es sich um eine Kantonsstrasse handelt.

Stellenweise Verbreiterungen der Radstreifen werden ebenfalls geprüft. Auf Höhe der FGS wird die Fahrbahn oftmals verengt, weshalb es schwierig ist dort mehr Platz für den Veloverkehr zu schaffen. Gemäss Norm ist das Durchmarkieren eines Radstreifens erst ab einer Durchfahrtsbreite von >4.50m möglich. Zudem hat die Entscheidungshoheit bei Markierungsanpassungen auch hier der Kanton.

Gelöschter Account

Ich verstehe nicht, weswegen bei einer Verengung bei einem Fussgängerstreifen nicht einfach der Fahrradstreifen weiter durchgezogen werden kann. Das wäre immerhin eine kleine Massnahme die verständlich zeigt, dass die Autos nicht einfach nach rechts ausweichen können.

Es wird unbestritten immer mehr Mobilitätsmittel geben, die auf eine Infrastruktur angewiesen sind, die nicht den MIV betreffen (Velos, Lastenfahrräder, Fahrräder mit Anhänger, Trendfahrzeuge, usw.). Wenn nach der Fertigstellung des Velowegs Umfahrung Bundesplatz nicht auch die Strecke vom Capitol - Bahnhof (und umgekehrt) verbreitert wird, dürfte es weiterhin zu unzähligen gefährlichen Situationen kommen.

Stadt Luzern

12. Jan. 2026

Das Durchziehen der Radstreifen bei Verengungen entspricht auf Kantonsstrassen mit Spurbreiten <4.5m nicht der gängigen Praxis. Ziel ist, dass die Radstreifen nicht überschleppt werden.

Aber: Eine Verbreiterung des Radstreifens ab/bis Habsburgerstrasse kommt mit grosser Wahrscheinlichkeit noch im kommenden Frühling.

Gelöschter Account

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ein solcher Austausch ist konstruktiv.

Ich verstehe die Begriffe gesetzliche Grundlage und eine darauf basierende Praxis. Praxisänderungen wären möglich.

Es müsste jedoch die Bereitschaft da sein, die Mobilität ganzheitlich zu denken. Das bedeutet auch selbstkritisch nicht nur Auto und Velo, sondern alle. Ich kenne viele Personen die wegen dem Abschnitt ab Bundesplatz/Capitol in Richtung Bahnhof-Seebrücke-Schwanenplatz-Luzernerhof-Maihof (und umgekehrt) nicht das Velo nehmen, weil es viel zu gefährlich ist und kaum Infrastruktur hat. Vor allem Familien, ungeübte Fahhradfahrende, usw. Auch zu Fuss oder vor allem mit dem Rollstuhl gibt es einige Barrieren. Dann kommt das Problem, dass sie den ÖV nehmen möchten, doch dieser steht genauso im Stau.

Eine kurze Verbreiterung nach dem Capitol wird wahrscheinlich wenig Abhilfe schaffen.

Immerhin nehme ich die Stadt Luzern als grundsätzlich lösungsbereit wahr. Meist scheint es am Kanton Luzern zu liegen. Wir warten immer noch auf spürbare Verbesserungen, zB aufgrund der angedeuteten extern in Prüfung gegebenen Sofortmassnahmen Rund um den Bahnhof/Seebrücke.