Velo Vorzugsroute... aber...

maui 20. Sept. 2025

Velo Vorzugsroute, aber Autos sind doch wichtiger.

Also unter Vorzug verstehe ich, dass man als Velofahrer durchfahren kann.
Ich bin der Meinung, dass das so in der Abstimmungsunterlage gestanden hat.
Tja Wählerwille nicht umgesetzt.

ps: Kann man die Vorzugsrouten hier in der Karte hinterlegen und aktuelle Satellitenbilder verwenden.
Nicht mal die offiziellen Velorouten werden auf der Karte dargestellt.
Schon ein bisschen schwach, geht es hier doch um Velofahrer oder ?!

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Wir haben schlechte Nachrichten: Falls irgendwer irgendwann irgendwo mal kommuniziert hat, auf Velovorzugsrouten könne man ohne Stopp und immer vortrittsberechtigt von Zollikon nach Schlieren velofahren, dann war das komplett falsch.

Velovorzugsrouten werden unter anderem unterbrochen von respektive sind vortrittsbelastet gegenüber
- übergeordneten Strassen (z.B. die Kreuzstrasse)
- jedem Tramgleis, weil das Tram grundsätzlich immer Vortritt hat
- in Einzelfällen sogar von anderen Velovorzugsrouten (siehe Milchbuck-/Scheuchzerstrasse.)
- ganz streng genommen sogar von jedem Fussgängerstreifen, sofern sich auf diesem ein*e Fussgänger*in befindet oder Anstalten macht, ihn zu betreten.

Hier an der Kreuzstrasse ist die VVR nicht unterbrochen, weil die Stadt Velos und Velofahrende so abgrundtief hasst oder weil sie den Autoverkehr so sehr liebt, sondern weil es schlicht und einfach Gesetz ist. Eine Veloroute auf einer Erschliessungsstrasse (hier die Mühlebachstrasse) kann und darf nicht vortrittsberechtigt über eine kantonal klassierte Strasse (hier die als Hauptverbindungsstrasse HVS klassierte Kreuzstrasse) geführt werden.
Das. Ist. Nicht. Möglich.

PS: Hier tatsächlich zu Stoppen ist nicht grundsätzlich blöd. Wir registrieren recht viele Unfälle wegen Vortrittsmissachtung durch Velofahrende. War sogar mal ein Velounfallherd.

PPS: Hier wird sich demnächst einiges zum Positiven ändern.

7 Kommentare

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Stadt Zürich

23. Sept. 2025

Wir haben schlechte Nachrichten: Falls irgendwer irgendwann irgendwo mal kommuniziert hat, auf Velovorzugsrouten könne man ohne Stopp und immer vortrittsberechtigt von Zollikon nach Schlieren velofahren, dann war das komplett falsch.

Velovorzugsrouten werden unter anderem unterbrochen von respektive sind vortrittsbelastet gegenüber
- übergeordneten Strassen (z.B. die Kreuzstrasse)
- jedem Tramgleis, weil das Tram grundsätzlich immer Vortritt hat
- in Einzelfällen sogar von anderen Velovorzugsrouten (siehe Milchbuck-/Scheuchzerstrasse.)
- ganz streng genommen sogar von jedem Fussgängerstreifen, sofern sich auf diesem ein*e Fussgänger*in befindet oder Anstalten macht, ihn zu betreten.

Hier an der Kreuzstrasse ist die VVR nicht unterbrochen, weil die Stadt Velos und Velofahrende so abgrundtief hasst oder weil sie den Autoverkehr so sehr liebt, sondern weil es schlicht und einfach Gesetz ist. Eine Veloroute auf einer Erschliessungsstrasse (hier die Mühlebachstrasse) kann und darf nicht vortrittsberechtigt über eine kantonal klassierte Strasse (hier die als Hauptverbindungsstrasse HVS klassierte Kreuzstrasse) geführt werden.
Das. Ist. Nicht. Möglich.

PS: Hier tatsächlich zu Stoppen ist nicht grundsätzlich blöd. Wir registrieren recht viele Unfälle wegen Vortrittsmissachtung durch Velofahrende. War sogar mal ein Velounfallherd.

PPS: Hier wird sich demnächst einiges zum Positiven ändern.

Bearbeitet: 23. Sept. 2025, 15:08:38

hajdeni

8. Okt. 2025

Die Änderungen an der Kreuzstrasse erwarte ich mit grosser Vorfreude und hoffe, dass es neben dem Spurabbau noch weitere Überraschungen gibt :)

samuvelo

21. Sept. 2025

Wäre natürlich sehr schön; solche Massnahmen würde m.E. die Nutzung des Velos sehr pushen.

Ist aber m.W. eine kantonale Hauptverkehrsstrasse. Sinnhaftigkeit von Gestaltung/Betrieb einer HVS in diesem dichten Siedlungsgebiet dahingestellt - da wird wohl kaum das Velo zulasten einer Kantonsstrasse priorisiert werden.

Bearbeitet: 21. Sept. 2025, 09:15:50

tsüri_style

20. Sept. 2025

„Wir verweisen auf das Statement auf www.bileable.ch/xyz von Frau RyCart, wir wissen, dass nicht alles optimal ist, Verkehrsexpert:innen prüfen das Ganze, Einspachen, der öffentliche Verkehr/die VBZ, ungenügende Datenlage, wichtige Verkehrsachse, Monitoring läuft, wird besser bei Bauprojekt xy 2037, der Kanton, etc pp“ /i
such dir was aus xD
In der Muhlenbach bis zur Zollikerstrasse eine VVR zu sehen, braucht schon sehr viel fantasie, da besteht der „vorzug“ genau bei der Münchhalden und der Feldegstrasse, von „autofrei“ oä kann nicht ansatzweise die rede sein, tempoübertretungen des MIV sind mehr die regel als die ausnahme, trotzdem ist die ganze strecke seit beginn blitzerfrei, dazu kommt, dass an unübersichtlichen stellen auch noch gerne überholt und in die entgegenkommende velospur gefahren wird, weil es ausser velofahrenden keinen gegenverkehr gibt, aber deren markierte spur darf ja getrost als unverbindliche empfehlung betrachtet werden… aber natürlich sind auf dieser strecke, wenn mensch den erzählungen der bürgerlichen medien, fdp & co, und besorgten SUV-eltern glauben darf, diese pösen velorowdies das problem (trottel gibt’s tatsächlich überall), dem mensch verzweifelt(!!!) mit farbe, schildern und kampagnen herr zu werden versucht, während die heilige Kuh MIV überhaupt nicht thematisiert wird, und natürlich kann dieser auch nicht auf die Seefeldstrasse geschickt werden, weil -ja ja- der ÖV…
Mit blick auf die nächsten ausgeschriebenen abschnitte der VVR ist jetzt schon klar, dass weder bedenken aus der bevölkerung ernst genommen werden, der wähler:innenwille (haaallo das waren 70%) umgesetzt wird, sondern das gewurstel weiter gehen wird.
high five gehen raus an alle die angesicht der derzeitigen fakten ihren optimismus nicht verloren haben, und weiterhin daran glauben, dass die bürgerliche linke in zürich tatsächlich ein interesse daran hat, nicht nur menschleben (unser leben) zu schützen, sondern auch die nettonull zu erreichen, und eine sichere und lebenswerte stadt für alle zu gestalten….!
30 jahre lang berührt - 30 jahre lang ist nichts passiert

Pass auf: Du vermiest @Stadt Zürich den Sonntag, falls da jemand am heiligen Sonntag mitliest!

@Stadt Zürich: Bitte keine lapidaren Antworten! Das Thema IST ECHT BRISANT und die Lage SAUGEFÄHRLICH!

Keine Antworten, wie, Zitat 'Aber wenn's so sehr nervt, können wir's auch bleiben lassen. Spart Zeit, Geld und mässig lustige Bikable-Spots'!
Solche inhaltslosen Hülsen bringen uns nicht weiter. In solchen Momenten wären wir froh, wenn wie in 95% der Fälle NICHT REAGIERT WÜRDE!
Nehmt eure Verantwortung endlich mal wahr und tretet von mir aus auch dem gesamten Stadtrat in den Allerwertesten!!!

brummbaer

22. Sept. 2025

Es ist nun mal so das der Kanton viele Entscheide der Stadt übersteuern kann. (Antistau Artikel, Tempo 30 auf Hauptstrassen etc.)

Solange die übergordneten Gesetze den Gemeinden keine zusätzlichen Kompetenzen geben, die nicht mehr vom Kanton übersteuert werden können, solange werden wir auch solche Zustände haben.

Stadt Zürich

24. Sept. 2025

@resignationsenthusiast
So funktioniert eine Verwaltung nicht und das ist auch gut so. Eine Verwaltung hat Aufträge innerhalb des gesetzlichen Rahmens auszuführen.
Punkt. Schluss. Fertig.

Irgendwem in den Allerwertesten zu treten gehört definitiv nicht zu den Aufträgen der Verwaltung. Wenn und falls das als nötig erachtet wird, müssen das andere Akteure übernehmen.

Du hast jedoch in einem Punkt recht: Die oben gezeigte Situation ist tatsächlich gefährlich und unfallträchtig. Hauptsächlich, weil Velofahrende den Vortritt missachten.

Bearbeitet: 24. Sept. 2025, 07:55:52